2.000 Betriebe erhalten Post: Wirtschaftsminister und Chef der Regionaldirektion Nord werben gezielt um weitere Ausbildungsplätze

Unter dem Motto "Fachkräftemangel - Abwarten und Tee trinken?? Oder … Ausbilden jetzt!" haben Wirtschaftsminister Dietrich Austermann und Jürgen Goecke, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, 2.000 Betriebe in Schleswig-Holstein angeschrieben. In dem Schreiben mit Teebeutel und Antwortkarte appellieren beide an die Personalverantwortlichen: "Bitte melden Sie weitere Ausbildungsplätze Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit. Sie wird Ihnen geeignete Jugendliche vorschlagen."

25.05.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

Austermann sagte heute (25. Mai) zu der Aktion: "Der wirtschaftliche Aufschwung bietet auch für den Ausbildungsmarkt gute Rahmenbedingungen. Doch die Schulabgängerzahlen werden in 2007 weiter steigen, so dass der starke Wettbewerb um Ausbildungsplätze anhält. Obwohl Schleswig-Holstein bei der Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge schon seit mehreren Jahren bundesweit eine Spitzenposition einnimmt, möchte ich gemeinsam mit Herrn Goecke alle Betriebe auffordern: Nutzen Sie das große Bewerberangebot. Sichern Sie sich Ihre Fachkräfte für morgen - bilden Sie heute aus. Ausbildung ist ein Gewinn für Ihren Betrieb und für die jungen Menschen in unserem Land."

Jürgen Goecke betonte, dass alle Arbeitsmarktpartner auch weiterhin gefordert seien. "Wir hoffen auf 21.000 neue Ausbildungsverträge in diesem Jahr. Wir müssen daher in den nächsten Wochen alle Möglichkeiten nutzen, um weitere Ausbildungsplätze zu gewinnen. Unser gemeinsames Anschreiben zeigt, dass wir in Schleswig-Holstein an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, für alle Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu eröffnen." Dies sei jedoch nur ein Aspekt. Wenn einzelne Branchen aktuell klagten, dass ihnen die Fachkräfte fehlten, dann sei dieser Mangel hausgemacht. "Es ist im wohlverstandenen Eigeninteresse der Betriebe, einem drohenden Fachkräftemangel schon jetzt aktiv entgegenzusteuern."


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