Auch der DFB macht mit

(bikl) Mehr Engagement für die Schaffung von Ausbildungsplätzen hat Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn heute von der Wirtschaft gefördert. Die Bundesagentur für Arbeit, das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, der WDR und sogar der Deutsche Fußballbund zeigten unterdessen schon mal, was getan werden kann.

30.05.2005 Artikel
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WDR-Lehrstellenaktion

In einer im Mai gestarteten Lehrstellenaktion 2005 wollen die Hörfunksender WDR2 und Eins Live weiteren Jugendlichen zu Lehrstellen verhelfen. Neben speziellen Sendungen und Veranstaltungen hat der WDR ein Internetportzal zum Thema www.wdr-lehrstellenaktion.de/radio/lehrstellen/ eingerichtet. Hier können die Jugendlichen nach Lehrstellen und die Betriebe nach Auszubildenden suchen.

ich-will-was-werden

Welcher Beruf passt zu mir und bietet Perspektiven? Wie bewerbe ich mich erfolgreich um einen Ausbildungsplatz? Diese und andere Fragen beantwortet die bundesweite Schulaktion "Ich will was werden", mit der das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und der Zeitbild Verlag Jugendliche in ganz Deutschland für die Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz fit machen. Schulen können kostenfrei ein umfangreiches Unterrichtspaket - bestehend aus Lehrermaterialien (Kopiervorlagen und Folien) und Magazinen für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren - beziehen. Die Materialien vermitteln in kompakter Form alle wichtigen Informationen zur Berufsorientierung, Tipps zur Bewerbung sowie wirtschaftliche Grundkenntnisse. Informationen dazu unter www.ich-will-was-werden.de/.

DFB mit im Boot

Die Annonce zeigt Bundesliga-Fußballer, die vor lauter Glück über den Gewinn des deutschen Meistertitels in die Meisterschale beißen. Über dem Foto der Hinweis "Deutschland sucht Fachverkäufer/innen im Nahrungsmittelhandwerk". Mit dieser gemeinsamen Kampagne wollen die Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) für mehr Ausbildungsplätze werben.

Die Bundesagentur weist darin auf freie Lehrstellen etwa im Nahrungsmittelhandwerk oder im Frachtverkehr hin. Unternehmen werden aufgefordert, mehr Jugendliche auszubilden. Die Anzeigen sollen in Jugendzeitschriften und Wirtschaftsmagazinen geschaltet werden.

Dazu gehört auch das heute freigeschaltete Internetangebot www.trainings-camp.de. Jugendliche können sich von dort aus direkt auf Lehrstellen bewerben. Ausbildungsbetriebe bekommen über die "Trainerseite" umfangreiche Informationen.

Außerdem warben heute, am Tag des Ausbildungsplatzes, Tausende von Arbeitsagentur-Mitarbeitern bei Firmenbesuchen um zusätzliche Ausbildungsplätze.


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