Bildung braucht einen Rahmen

(bikl) Deutschland brauche ein Gremium, das eine länderübergreifende Koordination des Bildungsbereichs ermögliche, erklärte Rita Süssmuth heute in der Frankfurter Rundschau.

17.10.2005 Artikel
  • © mdr

Die ehemalige CDU-Familienministerin und Erziehungswissenschaftlerin plädierte in dem Interview für Rahmenbedingungen. Sie seien notwendig, damit "diese Nation nicht in lauter Regionen und Bundesländer auseinander fällt." Sie sage nicht, dass dies nur mit der KMK möglich sei, Aber "es kann nicht sein, dass ein Schulwechsel zum Beispiel eine mittlere Katastrophe darstellt, weil es so wenig Abgestimmtheit in unserem Schulwesen gibt", so Süssmuth wörtlich

Auch zum Thema Weiterbildung nahm die Wissenschaftlerin Stellung. "Wir reden davon, dass lebenslanges Lernen möglichst früh beginnen soll. Dabei ist aber nicht geklärt, wie stark wir denn die Weiterbildung nach der Pflichtschulzeit in unserem Bildungskonzept länderübergreifend verankern", sagte sie. Ungeklärt sei auch, wer die Weiterbildung finanziere.

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Frankfurter Rundschau


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