Drei Schülerinnen aus dem Landkreis Deggendorg am Girls'day zu Gast bei Staatssekretär Bernd Sibler

Drei Schülerinnen aus dem Landkreis Deggendorf besuchten heute auf seine Einladung hin Bayerns Kultusstaatssekretär Bernd Sibler in München. Anlass war der Girls'day. Sie erlebten dabei einen abwechslungsreichen Tag. Kultusstaatssekretär Sibler: "Ich freue mich, dass mich heute drei Schülerinnen aus meinem Landkreis besuchen und dabei erleben, wie vielfältig die Arbeit im Kultusministerium ist, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu bilden und damit eine tragfähige Grundlage für den spätere Berufswahl zu schaffen."

25.04.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Julia Thaler von der Hauptschule Deggendorf, Carolin Nocon von der Theodor-Heuss-Hauptschule in Deggendorf und Kristina Zitzelsberger von der Hauptschule Plattling hatten sich gemeinsam mit Schulsozialarbeiterin Sonja Hirtreiter auf den Weg nach München ins Kultusministerium gemacht. Zuvor hatten die drei Schülerinnen aus der Region Deggendorf gemeinsam mit Schülerinnen aus dem Landkreis Eichstätt, die Kultusminister Siegfried Schneider eingeladen hatte, Gespräche mit Frauen in verantwortlichen Funktionen aus dem Kultusministerium geführt, u.a. mit der Leiterin des Ministerbüros, Ministerialrätin Elisabeth Götz.

Staatssekretär Bernd Sibler warb dafür, dass sich die Jugendlichen frühzeitig für ihre Berufswahl interessieren und auf diese vorbereiten sollen. Dabei sollten sie die eigenen Fähigkeiten in den Vordergrund stellen und sich nicht von traditionellen Rollenbildern leiten lassen. Bernd Sibler wörtlich: "Junge Frauen sollen ihre Potentiale bei der Berufswahl aktiv nutzen und vermeintliche ,Männerdomänen' nicht aussparen".

Der Staatssekretär deutet den Girls'Day als eine große Chance, die Möglichkeiten von Mädchen und jungen Frauen in allen Berufen, auch in den fälschlicherweise häufig als "Männerberufen" bezeichneten, zu verbessern. Bernd Sibler erinnerte daran, dass der Girls'Day einen Riesenerfolg erzielt habe. Allein in den vergangenen drei Jahren haben Unternehmen ihre Informationsangebote an Mädchen um 42 Prozent erhöht.

Mädchen und Buben wählen derzeit ihre zukünftigen Berufe geschlechtsspezifisch noch höchst unterschiedlich. Mehr als die Hälfte der Mädchen und rund ein Drittel aller Buben konzentrieren sich bei der Berufswahl auf nur 10 von über 500 angebotenen betrieblichen Ausbildungen.


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