Fortbildungsreihe für Lehrkräfte zum Umgang mit Medien gestartet

Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann hat heute (6. November) in Kiel-Altenholz eine Allianz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missständen und Gefahren durch die neuen Medien gefordert. "Schulen allein können diese Probleme nicht lösen. Wir brauchen eine enge Vernetzung mit anderen gesellschaftlichen Kräften", sagte Meyer-Hesemann. Viele Lehrkräfte und Eltern, aber auch Schülerinnen und Schüler fühlten sich überfordert, wenn sie im Internet Phänomenen wie "Happy Slapping", "Cyber-Bullying", illegale Musikdownloads, Rechtsradikalismus, Pornographie, Snuff Movies oder Abo-Fallen gegenüberstehen.

06.11.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die neue Fortbildungsreihe für Lehrkräfte unter dem Motto "Im Netz der neuen Medien" des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) sei ein richtiger Weg, um dem zu begegnen. Sie beleuchte Probleme und zeige Handlungsmöglichkeiten auf, moderne Medien konstruktiv im Unterricht zu nutzen und die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu steigern. Jugend- und Datenschützer, Verbraucherzentrale, Polizei, Offener Kanal und Suchtexperten seien einbezogen. "Das ist die erste Voraussetzung, um gemeinsam erfolgreich zu sein, um wirksame Schutzinstrumente zu verbreiten und um Aufklärungsarbeit und Prävention zu leisten", meinte der Staatssekretär.

Es gehe dabei nicht darum, nur die Gefahren in den Vordergrund zu stellen, denn dies sei angesichts der großen Bedeutung von Computern und Handys in unserer Arbeitswelt kurzsichtig. "Es geht um den verantwortungsbewussten Umgang und darum, dass die Kinder und Jugendlichen in jeder Hinsicht kompetent mit den neuen Medien umgehen." Dazu gehöre eben auch die Kompetenz, Gefahren aus dem Wege gehen zu können.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.iqsh.de.


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