GEW- und DGB-Tagung „Neue Übergänge in die Arbeitswelt“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bildungsgewerkschaft GEW setzen sich für ein Grundrecht auf berufliche Ausbildung ein. „Wenn trotz der regelmäßigen Versprechen der Arbeitgeber Jahr für Jahr tausende Jugendliche keine Lehrstelle finden, muss der Gesetzgeber handeln. Das Grundrecht auf Bildung muss um ein Grundrecht auf Berufsausbildung erweitert werden“, sagte am Freitag (27.10.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

27.10.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

In Stuttgart findet heute die Fachtagung „Neue Übergänge in die Arbeitswelt“ statt. 200 Lehrer/innen, Ausbilder und Vertreter/innen von Arbeitgebern, Gewerkschaften und der Politik diskutieren über die Zukunft der beruflichen Bildung.

Dahlem setzte sich auch für eine bessere statistische Erfassung von Ausbildungsplätzen ein. „In Deutschland werden zwar Kühe, Schafe und Schweine gezählt. Eine Meldepflicht für Ausbildungsplätze gibt es jedoch nicht“, so Dahlem. In Baden-Württemberg waren für das Ausbildungsjahr 2006 bei den Arbeitsagenturen 60.892 Ausbildungsplätze und 89.138 Bewerber/innen gemeldet. Gegenüber 2005 ist das Angebot um 4,3 Prozent zurückgegangen, während die Zahl der Bewerber/innen nur um 0,5 Prozent gesunken ist. Nur 28 Prozent der Betriebe im Südwesten bilden aus.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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