Kultus-Staatssekretär Joachim Jacobi zur Unterzeichnung der Absichtserklärung für ein Zentrum Lebensbegleitenden Lernens im Rheingau-Taunus-Kreis
Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, freut sich über die Absicht des Rheingau-Taunus-Kreises, als eine von landesweit acht Kooperationsinitiativen, ein regionales Zentrum Lebensbegleitenden Lernens partnerschaftlich zu entwickeln: Das Kultusministerium unterstützt dieses Projekt im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit der Sozialforschungsstelle Dortmund als wissenschaftlichem Partner, die bereits das Hessische Weiterbildungsgesetz evaluiert hat, sagte der Staatssekretär anlässlich der Unterzeichnung der Absichtserklärung durch Landrat Burkhard Albers heute im Bistro der Beruflichen Schulen Untertaunus.
18.01.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenJoachim Jacobi lobte diesen Startschuss, um in Trägerschaft der Volkshochschule mit den Partnern der Lernenden Netzwerk-Region Rheingau-Taunus ein regionales Konzept zur Zentrums-Gründung für Lebensbegleitendes Lernen zu entwickeln. Mit dem Rheingau-Taunus-Kreis wolle die Landesregierung das Lebensbegleitende Lernen dort stärken und allen Menschen Zugänge zu hochwertiger Aus- und Weiterbildung eröffnen.
Der Staatssekretär dankte den Beruflichen Schulen in Rheingau (BSR) und Untertaunus (BSU), der Volkshochschule (vhs), der Lernenden Netzwerk-Region (LNR), der Integrierten Gesamtschule Obere Aar sowie der Gesellschaft für Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung (GBW) für deren Bereitschaft, mit Unterstützung des Staatlichen Schulamts und des Fachdienstes Schule der Kreisverwaltung daran mitzuwirken.
Die Leitidee des Lebenslangen Lernens sei in der modernen Wissensgesellschaft die entscheidende Antwort auf den technologischen, sozialen, wirtschaftlichen und demographischen Wandel, sagte Joachim Jacobi: Im globalen Wettbewerb um eine gute Zukunft müssen wir Kompetenzen umfassend mobilisieren und den Einzelnen in die Lage versetzen, den ständigen Wandel in Arbeitswelt und Gesellschaft positiv zu bewältigen. Lebensbegleitendes Lernen ziele darauf, individuelle Kompetenzen umfassend zu entfalten, Teilhabe zu fördern und Benachteiligungen abzubauen: Das stärkt die Menschen und hilft ihnen, sich selbst zu stärken, sagte der Staatssekretär.
Als übergreifendes Strukturprinzip dienten die Zentren Lebensbegleitenden Lernens dazu, das hessische Bildungswesen politisch, pädagogisch und strukturell neu auszurichten sowie Funktion und Grenzen öffentlicher Verantwortung im Schul-, Aus- und Weiterbildungssektor neu zu bestimmen, zitierte Joachim Jacobi aus dem Regierungsprogramm bis 2008. Dafür sollen in zunächst acht Kooperationsinitiativen berufliche Schulen, Schulen für Erwachsene, Volkshochschulen, Berufsbildungszentren und weitere Bildungseinrichtungen zu Zentren Lebenslangen Lernens zusammengeführt werden. Die Entwicklungspartnerschaft konzentriere sich dabei auf um weitere Elemente angereicherte Erwachsenenbildung.
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