Ministerialdirigent Dr. Heinrich Berthold: "Gründung der Schule für Erwachsene Osthessen stärkt Angebot zum Nachholen von Schulabschlüssen, für Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen"

"Durch die Gründung der Schule für Erwachsene Osthessen wird das Angebot zum Nachholen von Haupt- und Realschulabschluss oder Abitur, die Erwachsenenbildung und das lebensbegleitende Lernen im Raum Fulda und Bad Hersfeld gestärkt", erklärte heute Ministerialdirigent Dr. Heinrich Berthold, Abteilungsleiter im Hessischen Kultusministerium, bei der Gründungsfeier in Bad Hersfeld als Vertreter von Staatssekretär Joachim Jacobi. Osthessen nehme traditionell einen Spitzenplatz in der hessischen Bildungslandschaft ein, bei PISA-Tests, Mathematikwettbewerben und Landesprüfungen lägen die Schulen zwischen Rhön und Vogelsberg regelmäßig vorne: "Darauf ist man hier zu Recht stolz – und das erzeugt bei Lehrkräften und Schülern eine hohe Motivation, sich immer neu für gute Leistungen anzustrengen", sagte der Ministerialdirigent.

10.03.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Dr. Heinrich Berthold gratulierte zur Neugründung der Schule für Erwachsene Osthessen: Diese avanciere von einer Außenstelle der Kasseler Abendschule zur eigenständigen Einrichtung an den beiden Standorten Fulda und Bad Hersfeld: "Damit wird die Erwachsenenbildung in Osthessen stärker verankert und gewinnt regionales Profil." Die neue Schule für Erwachsene sei bereits dabei, sich mit anderen Partnern in der Region zu einem Hessen-Campus zusammenzuschließen, lobte der Abteilungsleiter aus dem Wiesbadener Kultusministerium. Solche Campus-Modelle bildungsbereichs- und trägerübergreifender Kooperation begleite die Hessische Landesregierung im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft an zunächst landesweit acht regionalen Zentren. Abend- und Volkshochschulen, berufliche Schulen und andere Bildungsträger könnten so gemeinsam "den Gedanken des lebensbegleitenden Lernens stärken sowie allen Bürgerinnen und Bürgern Aus- und Weiterbildungsangebote besser zugänglich machen".

"Mit Schule, Studium, Berufsausbildung oder Eintritt in den Ruhestand hört das Lernen keineswegs auf", fuhr der Ministerialdirigent fort: "Wir alle sind gefordert, uns selbständig immer weiter fortzubilden. Auch der Erwerb höherwertiger Schulabschlüsse eröffnet vielen Menschen neue Chancen im beruflichen wie persönlichen Leben." Die Hessische Landesregierung wolle die Voraussetzungen schaffen, damit lebensbegleitendes Lernen für die Bürgerinnen und Bürger aller Regionen des Landes möglich wird: "So machen wir Hessen fit für die Zukunft!"

Osthessen zähle auf diesem neuen und innovativen Feld hessischer Bildungspolitik zu den Vorreitern, so Dr. Heinrich Berthold: "Die neue Schule für Erwachsene und von ihr ausgehende Kooperationen legen Grundlagen für die osthessische Bildungslandschaft der Zukunft. In diesem Sinne wünsche ich ihr viel Erfolg und vor allem einen steten Zulauf von Menschen, die sich zutrauen, als Erwachsene noch einmal auf die Schulbank zurückzukehren."


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