Programm "Schule und Arbeitswelt": Jugendliche brauchen Lehrstellen und keine Warteschleifen
"Es ist es gut, dass die Landesregierung was tut.. Aber letztlich doktert auch das Programm "Schule und Arbeitswelt" nur an den Symptomen herum. Denn Jugendliche brauchen Lehrstellen und keine Warteschleifen", sagte Jan Nissen, kommissarischer Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu dem am Freitag, 1. September 2006, von der Landesregierung vorgestellten Handlungskonzept "Schule und Arbeitswelt". Um der Krise auf dem Lehrstellenmarkt Herr zu werden, führe an der Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe und am Ausbau von vollschulischen Ausbildungsplätzen kein Weg vorbei.
01.09.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung GEW Schleswig-HolsteinJan Nissen erinnerte daran, dass es Ende Juli zwischen Nord- und Ostsee 13300 gemeldete Ausbildungsplätze gab, während die Zahl der Bewerber um fast 4700 höher lag. "Eine demokratische und soziale Gesellschaft muss jungen Leuten eine berufliche Perspektive bieten. Sie kann und darf es sich nicht leisten, Jahr für Jahr Jugendliche in Warteschleifen oder sogar in die berufliche Hoffnungslosigkeit zu entlassen. Wirtschaft und Politik müssen endlich genügend Ausbildungsplätze schaffen!"
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