Regierung will Ausbildungspakt intensiver umsetzen

(hib/HIL) Die Bundesregierung will die Umsetzung des im Jahr 2004 abgeschlossenen Ausbildungspaktes und die dort formulierten Ausbildungsverpflichtungen intensivieren und beschleunigen. Jeder ausbildungsfähige und ausbildungswillige Jugendliche müsse ein Ausbildungsangebot erhalten, heißt es in ihrer Antwort (16/1848) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/1733). Ein Schwerpunkt der Bemühungen werde bei der Vermittlung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund liegen.

17.07.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

"Die Bundesregierung wird die Anstrengung der Wirtschaft und insbesondere die der Kammern und Arbeitsagenturen bei der Akquisition von neuen Ausbildungsplätzen flankierend unterstützen", heißt es in der Antwort.

Ein erster Schritt seien die am 1. August dieses Jahres in Kraft tretenden fünf neuen und vierzehn modernisierten Ausbildungsordnungen. Außerdem werde das Bund-Länder-Ausbildungsprogramm mit 13.000 Plätzen fortgesetzt, um der besonderen Lage in den östlichen Bundesländern Rechnung zu tragen.

Zur Finanzierung dieses Programms will die Regierung in den nächsten Jahren rund 90 Millionen Euro bereitstellen.

Die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe für nicht ausbildende Betriebe hält die Regierung nach eigenen Angaben weiterhin für ungeeignet, um die Probleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu lösen.

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