Rheinland-Pfalz fördert Zukunftstechnologien schon seit langem intensiv

"Herr Dr. Böhr hat Recht: Investitionen in Forschung sind Investitionen in Arbeitsplätze. Damit beschreibt er exakt die erfolgreiche Forschungspolitik des Landes", kommentierte der Sprecher des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur die Aussagen des Landes- und Fraktionsvorsitzenden der CDU.

26.08.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

Es gebe nicht den geringsten Grund, eine Kehrtwende in diesem Bereich zu fordern. Vielmehr werde das Land seine erfolgreiche Politik konsequent fortsetzen.

Böhr renne bei der Landesregierung offene Türen ein, wenn er Ausgabensteigerungen für Forschung und Entwicklung fordere. Er müsse aber zur Kenntnis nehmen, dass das Land Rheinland-Pfalz seine Ausgaben gerade auf diesem Sektor überproportional gesteigert habe. 1993 habe das Land für Forschung und Entwicklung in wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb der Hochschulen 90,1 Millionen Euro ausgegeben; im Jahr 2001 seien es 130 Millionen Euro gewesen. Dies entspreche einer Steigerung von 44,3 Prozent.

Im gleichen Zeitraum seien die bereinigten Gesamtausgaben des Landes um 17,7 Prozent gestiegen. Daraus lasse sich unzweifelhaft ableiten, dass diese Landesregierung eine aktive und engagierte Forschungspolitik betreibe.

Das zeige auch die Ansiedlung der beiden ersten rheinland-pfälzischen Fraunhofer-Institute in Kaiserslautern, des Instituts für Experimentelles Software-Engineering und des Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik. In den Bau dieser beiden Einrichtungen investiere das Land bis 2006 21,15 Millionen Euro.

Ein weiterer Meilenstein sei die vor wenigen Wochen angekündigte Entscheidung der Max-Planck-Gesellschaft, ihr neues Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern und Saarbrücken zu errichten. Kaiserslautern werde damit zu einem der bedeutendsten Standorte für Informations- und Kommunikationstechnologie in Deutschland.

Rheinland-Pfalz habe sich im Wettbewerb gegen Länder wie Bayern, Baden-Württemberg und Hessen durchgesetzt. Dass die Max-Planck-Gesellschaft ein so wichtiges und innovatives Institut in Kaiserslautern ansiedle, spreche eindeutig gegen die Beschreibung Böhrs von Rheinland-Pfalz als einem Land, das forschungspolitisch "den Anschluss zu verlieren droht".

Im Gegenteil zeigten all diese Fakten, dass Zukunftstechnologien, wie die CDU sie fordere, in Rheinland-Pfalz schon seit langem intensiv gefördert würden.

Dass die Landesregierung in Wissenschaft und Forschung einen ihrer politischen Schwerpunkte sehe, könne man auch daran ablesen, dass das Land von 2005 bis 2009 diesen Bereich mit insgesamt 125 Millionen Euro zusätzlich fördere.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden