Sachsen droht Fachkräftemangel
Mehr Engagement für die duale Ausbildung hat Kultusminister Steffen Flath von Wirtschaft und Bildungsträgern gefordert. "Die betriebliche Ausbildung ist für die Unternehmen die beste Möglichkeit den Fachkräftebedarf zu sichern. Angesichts der Halbierung der Schulabgängerzahlen droht diese effiziente Nachwuchssicherung allerdings zu kippen", sagte Flath heute beim Besuch des Beruflichen Schulzentrums "Richard-Hartmann-Schule" in Chemnitz.
10.11.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusEin Mangel an qualifizierten Fachkräften, der die wirtschaftliche Entwicklung behindere, werde die Folge sein. Lediglich noch rund 47 Prozent der Schüler befanden sich im Schuljahr 2004/2005 in einer betrieblichen Ausbildung. Mitte der 90er Jahre waren es noch 70 Prozent.
"Die Unternehmen geraten in eine demografische Falle, wenn sie nicht bereits heute mit betrieblichen Ausbildungsplätzen gegensteuern", so Flath. So wird sich bis 2010 die Zahl der Schulabgänger im Vergleich zu 2003 etwa halbieren. Gleichzeitig erreichen starke Jahrgänge das Rentenalter und scheiden aus dem Erwerbsleben.
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