Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Berufsakademie Sachsen stärken"
"Wer, vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, den zunehmenden Bedarf an Fachkräften erkannt hat, dem muss daran gelegen sein, gerade die Berufsakademie in Sachsen zu stärken", so Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. "Wer in die Berufsakademie investiert, investiert auch in die Zukunft der sächsischen Wirtschaft", so die Ministerin. Daher werden wir perspektivisch einen soliden Ausbau der Studienangebote absichern.
12.06.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusFür den Fachkräftebedarf der sächsischen mittelständischen Unternehmen sei die Berufsakademie mit ihren dualen Studiengängen ein verlässlicher und nicht mehr wegzudenkender Partner. Viele regional ansässige Unternehmen, die als Praxispartner direkt an der Ausbildung beteiligt seien, deckten ihren Fachkräftebedarf aus den Absolventinnen und Absolventen der Studienakademien. So hätten 85 Prozent der StudienabgängerInnen bei Studienabschluss bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche.
Staatsministerin Dr. Stange kündigte in diesem Zusammenhang an, noch vor der Sommerpause die Novelle des sächsischen Berufsakademiegesetzes vorzulegen und damit den dreijährigen Bachelor gesetzlich verbindlich verankern zu wollen. Damit seien die Absolventen der Berufsakademie den Bachelor-AbsolventInnen der Hochschulen gleichgestellt.
Im Doppelhaushalt 2007/2008 sind für die Berufsakademie rund 34 Millionen Euro an Landeszuschüssen eingestellt. Zusätzlich erhalten die Studienakademien rund vier Millionen Euro EFRE Mittel für Investitionen.
Die Berufsakademie Sachsen mit ihren sieben Studienakademiestandorten in Dresden, Leipzig, Riesa, Breitenbrunn, Bautzen, Glauchau und Plauen hatte 2006 cirka 4.600 Studentinnen und Studenten und somit 1000 Studierende mehr als noch 1998.
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