Nordrhein-Westfalen

Startschuss für den Landesbeirat Weiterbildung

Der Landesbeirat für die gemeinwohlorientierte Weiterbildung in Nord­rhein-Westfalen ist in Düsseldorf zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. "Ich freue mich sehr, dass die nordrhein-west­fälische Weiterbildungslandschaft in ihrer Breite und Pluralität gut vertreten ist", sagte Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann zur Eröffnung. Der Landesbeirat soll gegenüber der Landesregierung ein­vernehmlich Empfehlungen zur Weiterentwicklung der gemeinwohl­orientierten Weiterbildung des Weiterbildungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen abgeben.

17.01.2014 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Landesbeirat als Expertise für das lebensbegleitende Lernen berät die Landesregierung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung bei zukünftigen Aufgaben und den konkret anstehenden Herausforde­rungen. "Das betrifft vor allem die Themen Alphabetisierung und Grund­bildung und die Frage, wie Menschen, die sich bisher wenig oder gar nicht weiterbilden, verstärkt angesprochen werden können. Hier denke ich besonders an unsere Migrantinnen und Migranten", erklärte Minis­terin Löhrmann. Daneben sollte das neue Gremium seinen Blick auf die Zusammenarbeit und die Kooperation innerhalb der Weiterbildungs­landschaft richten und hier Vorschläge zur Stärkung und Unterstützung machen. Insgesamt umfasst der Beirat 24 stimmberechtigte Mitglieder.

Mit der Einrichtung des Landesbeirats Weiterbildung wird eine Empfeh­lung der Weiterbildungskonferenz 2012 und des Gutachtens zur Wirk­samkeit der Weiterbildungsförderung des Deutschen Instituts für Er­wachsenenbildung (DIE) von 2011 umgesetzt. Neben den Mitgliedern des Gesprächskreises für Weiterbildung sind weiterhin die Kommunalen Spitzenverbände, Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft und Gewerkschaften sowie die Verbraucherzentrale NRW vertreten. Um die Migrationsperspektive und die Weiterbildungsforschung in den Landes­beirat einzubinden, konnten Professorin Veronika Fischer von der Fach­hochschule Düsseldorf und Professor Josef Schrader, wissenschaft­licher Leiter des DIE in Bonn, zur Mitarbeit gewonnen werden.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport, die Landes­zentrale für politische Bildung, das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales sowie das Ministerium für Schule und Weiterbildung nahmen als nicht stimmberechtigte Mitglieder an der Sitzung teil.


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