Streichung von Ausbildungsklassen für ErzieherInnen konterkariert Ausbaupläne
"Der Kita-Ausbau stoppt sich von selbst, wenn´s kein Personal mehr gibt. Dies ist die konsequente Umsetzung einer Konsolidierungspolitik, die nur noch nach Stellen- und Geldkürzungen guckt, aber nicht mehr nach bildungs- und gesellschaftspolitischen Notwendigkeiten!"
12.04.2013 Pressemeldung GEW BremenMit diesen Worten kommentierte Christian Gloede, Vorstandssprecher der Bildungsgewerkschaft GEW das Vorhaben der Schließung zweier Ausbildungsklassen für ErzieherInnen an Bremer Fachschulen. Bereits jetzt seien zahlreiche Stellen bei den Trägern der Kindertagesbetreuung nicht besetzt, mit steigender Tendenz und erst recht bei weiterem Ausbau. In diesem Bereich die Ausbildungskapazität zu kürzen ist das völlig falsche Signal an Träger, Eltern und an dieser Ausbildung Interessierte.
"Es muss darum gehen, für die Umsetzung Früher Bildungsprozesse hochqualifizierte und motivierte Menschen zu gewinnen. Die Ausbildung dazu in der Tendenz zu privatisieren und öffentliche Mittel zu kürzen, konterkariert sämtliche Ausbaupläne, die ja ohne zusätzliche Personalmittel gar nicht denkbar sind."
Mit dieser Entscheidung unterstreiche diese Koalition ihre Unfähigkeit, allen Bekenntnissen zur Nachhaltigkeit zum Trotz, Zukunft zu gestalten, so Gloede.
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