Von 308 Millionen Euro Bildungsinfrastruktur verteilt das Kultusministerium 229 Millionen Euro

Das Kultusministerium konzentriert sich bei der Vergabe der Finanzhilfen aus dem II. Konjunkturprogramm vor allem auf die Bildungsinfrastruktur in den Kommunen.

13.03.2009 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Nach dem derzeitigen Planungsstand sollen für die Modernisierung der Schulinfrastruktur (insbesondere energetische Sanierung) 130,9 Millionen Euro vergeben werden. Darin enthalten sind 17 Millionen Euro für Musikschulen sowie 5,4 Millionen Euro für Baumaßnahmen an die Landesschulen. Kommunale und anderen Einrichtungen der Weiterbildung sollen vorbehaltlich weiterer Detailprüfungen mit 34,9 Millionen Euro gefördert werden, davon Träger der Erwachsenenbildung 10 Millionen Euro. Die verbleibende Summe wird in Form von Projektförderung an öffentlich-rechtliche Kulturstiftungen, die Denkmalpflege, Museen, Stadt-Bibliotheken sowie an Projekte, die auf das Lutherjubiläum 2017 ausgerichtet sind, ausgereicht.

Für das Wissenschaftssystem des Landes sind insgesamt 63,7 Millionen Euro geplant. Auf den Hochschulbau entfallen 26,7 Millionen Euro. Für die Ausstattung der Hochschulen (v.a. Geräte) veranschlagt das Kultusministerium 21,9 Millionen Euro, für weitere außeruniversitären Forschungsinstitute sowie die Leopoldina 11,2 Millionen Euro. Die Studentenwerke sollen 3,9 Millionen Euro erhalten.

Insgesamt fließen damit im Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums rund 230 Millionen Euro in Bildungsinvestitionen, weitere 78 Millionen Euro werden über andere Ressorts in diesen Bereich investiert. Nach den Regeln des Konjunkturprogramm II müssen 308 Millionen (das sind 65 % des Gesamtvolumens in Höhe von 473 Millionen Euro einschließlich der Eigenanteile) für Investitionen in die Bildungsinfrastruktur ausgegeben werden.

Bei der Schulinfrastruktur werden die Mittel für die kommunalen Träger unter Berücksichtigung der Schülerzahlen pauschal und auf derselben Berechnungsgrundlage für die Schulen in freier Trägerschaft an deren Träger ausgezahlt. Danach erhalten die kommunalen Träger für 2009 rund 60 Millionen Euro (insgesamt voraussichtlich rund 100 Millionen Euro), die freien Träger erhalten insgesamt rund 8 Millionen Euro projektbezogen.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden