Ahnen: Wissenschaft und Forschung sind kreative Partner des Mittelstands

Rheinland-Pfalz hat nach Ansicht von Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, alle Chancen, durch eine noch stärkere Verzahnung von Wissenschaft und Unternehmen den wirtschaftlichen Aufschwung zu verstetigen und zu beschleunigen. "Die rheinland-pfälzische Wissenschaftslandschaft bietet eine gute Basis für innovative Forschung und neue Technologien und stellt dem Markt exzellent ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Sie ist das Fundament einer modernen Wissensgesellschaft und Innovationspartner für den Mittelstand", sagte Ahnen zur Eröffnung der heutigen World-Café-Konferenz ihres Ministeriums im Mainzer Proviant-Magazin.

29.01.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Herausfordernde Zeiten verlangen nach neuen Formen der Begegnung", kommentierte die Ministerin den innovativen Gesprächsansatz. Die World-Café-Konferenz zeichnete sich dadurch aus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft nicht Vorträgen lauschten, sondern in der Simulation einer entspannten Café-Atmosphäre selbst aktiv das Programm gestalteten. "Die Mischung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Intensität des Dialogs sind der Nährboden für Unerwartetes und Innovatives", urteilte Ahnen.

Sie bezog dies nicht nur auf die heutige Veranstaltung. Ihrer festen Überzeugung nach kann Deutschland seine Innovationsführerschaft in wichtigen Technologiebereichen nur dann halten und ausbauen, wenn es durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft innovative Kräfte für Beschäftigung und Wachstum fördert. "Und dies muss in Konkurrenz zu anderen Hochtechnologieländern immer zielgerichteter, immer strategischer und immer schneller geschehen", erklärte die Ministerin.

Rheinland-Pfalz habe diesen Anforderungen unter anderem mit der Eingliederung des Technologiebereichs in das Wissenschaftsministerium Rechnung getragen. Es biete nun eine durchgängige Forschungs- und Technologiepolitik aus einer Hand. "Durch die noch engere Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft erwarte ich einen verstärkten Wissens- und Technologietransfer – vor allem zum Nutzen von mittelständischen Unternehmen", sagte Ahnen.

Mit einem neuen Ansatz in der Forschungs- und Technologiepolitik werde Rheinland-Pfalz unter anderem die Profilbildung in der Forschung weiter vorantreiben, Schlüsseltechnologien gezielt fördern und durch Technologiefrüherkennung und –-vorausschau aussichtsreiche Innovationsfelder und Schlüsseltechnologien möglichst frühzeitig identifizieren. Außerdem bemühe sich das Land, das Potential an qualitativ hochwertigen Fachkräften, insbesondere im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich, weiter zu erhöhen.


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