Ahnen: Zweite Woche der Kinderrechte im Land rund um den Weltkindertag

Rund um den Weltkindertag am morgigen 20. September lenken zum zweiten Mal Jugendämter, freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie Initiativen in allen Teilen des Landes innerhalb der zweiten landesweiten "Woche der Kinderrechte" den Blick auf die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr dabei das Recht von Kindern auf Information. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, das erneut zur Beteiligung an dieser "Woche der Kinderrechte" aufgerufen hatte, fördert rund 80 Maßnahmen in 18 Städten und Landkreisen.

19.09.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"In vielen Bereichen wird erwartet, dass sich junge Menschen im Gemeinwesen engagieren. Da ist es sinnvoll, dass schon Kinder in kleinen Schritten Mitwirkungsmöglichkeiten kennenlernen und langsam Verantwortung übernehmen. Dazu müssen sie aber auch gut informiert sein und mit Informationen umgehen lernen. Alle Erwachsenen sind – ob als Eltern, als pädagogische Fachkräfte oder als Vertreterinnen und Vertreter der Medien – in der Pflicht, Kinder dabei zu unterstützen. Die zahlreichen Veranstaltungen in der diesjährigen ,Woche der Kinderrechte´ zeigen, dass diese Verpflichtung auch angenommen wird", unterstrich Jugendministerin Doris Ahnen.

Das Spektrum der Aktivitäten reicht von Besuchen in Lokalredaktionen, Bibliotheken, Ton-, Radio- und Fernsehstudios über den Einsatz "rasender Kinder-Reporter" mit eigenen Beiträgen für Tageszeitungen, Hörfunksender oder TV-Angebote im Offenen Kanal bis hin zu Workshops zu "Schein und Wirklichkeit von Nachrichten" oder zur Erstellung von Trickfilmen und Internetauftritten. Innerhalb der rheinland-pfälzischen "Woche der Kinderrechte" findet außerdem vom 26. bis 29. September in der Trierer Jugendherberge und im Jugendzentrum EXHAUS das 13. Bundestreffen des Deutschen Kinderhilfswerks zum Thema "Chancengleichheit für ALLE Kinder – Fit für die Medienwelt" statt, an dem sich mehr als 100 engagierte Kinder und Jugendliche beteiligen.

"Viele Kinder erhalten mit diesen zahlreichen Angeboten rund um den Weltkindertag die Chance, sich in der Informationsbeschaffung und im kritischen Umgang mit Medien zu üben", hielt Bildungs- und Jugendministerin Ahnen fest. Um eine Verbesserung der Medienkompetenz von Kindern abzusichern, müssten allerdings auch Eltern und pädagogische Fachkräfte auf dem Laufenden gehalten werden. Daher lädt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur zu der Fachtagung "Wer, wie, was – das Recht des Kindes auf Information" am 20.11.2008 in das Mainzer Sendezentrum des ZDF ein. Dabei werde es um Fragestellungen gehen wie: Wer unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Erziehungsfachkräfte bei der Informationsgewinnung und Informationsweitergabe? Wie wirkt sich die Herkunft von Kindern und Jugendlichen auf ihre Zugänge zu Informationen aus? oder: Was tun Massenmedien und die Kinder- und Jugendhilfe um kind- und jugendgerechte Zugänge zu Informationen zu eröffnen? Dazu werden neben anderen Referentinnen und Referenten Petra Kaminsky von der dpa-Kinderredaktion und Eva Radlicki von der ZDF-Kindernachrichten-Sendung "Logo" sich der Diskussion stellen.


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