Anhörung zur Bildung in Entwicklungsländern
(hib/BOB) "Bildung in Entwicklungsländern" lautet das Thema einer öffentlichen Anhörung, die am 20. Juni stattfinden wird. Der Ausschuss weist darauf hin, dass weltweit fast 862 Millionen Kinder und Erwachsenen nicht lesen und schreiben können. Allein 121 Millionen Kinder - dies entspricht 20 Prozent aller Kinder im schulpflichtigen Alter - hätten keine Möglichkeit zur Schule zu gehen.
19.06.2007 Pressemeldung Deutscher BundestagBessere Bildung und Ausbildung bedeute nicht nur mehr Zukunftschancen für den Einzelnen. Bildung sei vielmehr eine wesentliche Bedingung für die Entwicklung einer Gesellschaft. Bildung mache gesellschaftliche Teilhabe für alle möglich und sei somit wesentliche Voraussetzung für Frieden und Demokratie. Die Anhörung gliedert sich in fünf Foren: Geberkoordinierung und Strategie, schulische Ausbildung, informelle Bildung, Aus- und Weiterbildung und Menschenrechts- und Demokratieerziehung.
Als Sachverständige sind eingeladen:
Desmond Bermingahm von der Weltbankinitiative;
Susanne Schroth von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW);
Hans-Heiner Rudolph von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit;
Günter Roos von InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung) und
Professor Theodor Hanf von der Universität Freiburg.
Die Anhörung findet vom 9 bis 11.30 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Saal E.800, statt. Anmeldungen unter awz( at )bundestag.de
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