Ausgezeichnete Familienfreundlichkeit

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst erhält im Rahmen des Audits "Beruf und Familie" das Zertifikat für besonders familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Das teilte die Gemeinnützige Hertie-Stiftung heute mit. Mit dem Zertifikat wird dem Wissenschaftsministerium als drittem Ministerium nach dem Sozial- und dem Wirtschaftsministerium eine familienbewusste Personalpolitik bestätigt, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht.

14.05.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Das Audit ist ein gutes Bewertungsverfahren, das uns dabei hilft, Wege zu finden, gerade junge qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern stärker zu unterstützen", so Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Das Wissen und die Fähigkeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Familie sei für jedes Unternehmen unverzichtbar. "Die im Audit erarbeiteten Maßnahmen sollen die Motivation der Beschäftigten stärken, die Chancengleichheit auch für Führungskräfte verbessern und eine familienbewusste Organisationskultur befördern."

In den vergangenen Monaten wurde das Ministerium von einer unabhängigen Auditorin u.a. in den Bereichen Arbeitszeit und -organisation, Informations- und Kommunikationspolitik, Führungskompetenz und Personalentwicklung genau unter die Lupe genommen. Neben bereits bestehenden familienpolitischen Regelungen wurden für jeden Bereich Ziele festgelegt, die in den nächsten drei Jahren zu einer weiteren Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die 193 Beschäftigten beitragen sollen. Dazu gehört z.B. eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen, um familiäre Verpflichtungen wahrnehmen zu können.

Neben dem Wissenschaftsministerium erhalten auch die TU Dresden und das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden das Zertifikat. Die drei Einrichtungen bekommen am 19. Juni in Berlin die Auszeichnung feierlich überreicht. In einem nächsten Schritt werden sich das Ministerium, die TU Dresden und das IFW zu einem Netzwerk-Workshop treffen und Handlungsfelder analysieren, in denen sie bei der Umsetzung familienpolitischer Maßnahmen und der Nutzung von Familiendienstleistungen wie z.B. der Kinderbetreuung eng zusammenarbeiten können.


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