Ausschreibungsfrist für ersten Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern verlängert
Die Ausschreibungsfrist für den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes wird bis zum 30. Juni 2008 verlängert. Der ursprüngliche Termin war der 15. Mai 2008.
20.05.2008 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernDa dieser Preis vom Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur erstmalig vergeben wird und deshalb noch nicht so bekannt ist, soll mit der Verlängerung der Ausschreibungsfrist die Möglichkeit für weitere Bewerbungen gegeben werden. Bislang liegen 6 Einreichungen vor.
Formlose Auszeichnungsvorschläge können eingereicht werden beim
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Werderstr. 124 in 19055 Schwerin
Fax: 0385 588 7082
E-mail:
Der Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:
- vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern,
- die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit,
- hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege,
- die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder
- langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege.
Kultusminister Henry Tesch: "Die Koalitionspartner dieser Legislaturperiode hatten sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das stetig wachsende Engagement im Denkmalbereich mit einem entsprechenden Preis zu würdigen. Viele Menschen leisten Vorbildliches auf dem Gebiet der Pflege des Kulturerbes und dies gilt es, mit diesem Preis stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Ich freue mich auf zahlreiche Vorschläge."
Der Denkmalpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Die Bewertung der eingehenden Bewerbungen oder Vorschläge erfolgt durch eine Fachkommission. Die Preisverleihung findet anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 14. September 2008 statt.
Vorschlagsberechtigt sind Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen.
Der Name des Preises geht auf Georg Christian Friedrich Lisch (geb. 20.3.1801 in Strelitz (Alt), gest. 22.9.1883 in Schwerin) zurück, der zu den bedeutendsten deutschen Historikern des 19. Jahrhunderts zählt. Er machte sich als Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher, Großherzoglicher Archivar, Bibliothekar und Konservator zu Schwerin sowie als Redakteur und Publizist einen Namen.
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