Berlin richtet Kinder- und Jugendhilfetag 2014 aus

Der 15. Kinder- und Jugendhilfetag wird 2014 in Berlin ausgetragen. Das hat der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) einstimmig entschieden. Der Kinder- und Jugendhilfetag ist Europas größte Veranstaltung in diesem Bereich. Zu der dreitägigen Veranstaltung werden 45.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Es finden zahlreiche Veranstaltungen, Diskussionen und Präsentationen im Rahmen des Fachkongresses und der Fachmesse statt. Der erste Kinder- und Jugendhilfetag fand 1964 ebenfalls in Berlin statt.

24.02.2012 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: "Ich freue mich sehr, dass Berlin den Zuschlag erhalten hat. Das ist eine großartige Entscheidung für unsere Stadt und für die vielen Menschen, die sich bei uns in diesem Bereich engagieren. Berlin wird dem Kinder- und Jugendhilfetag einen angemessenen Rahmen geben. Wir werden alles daran setzen, für die vielen tausend Besucher und Fachkräfte ein guter Gastgeber zu sein."

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft hatte die Bewerbung Berlins als Ausrichtungsort für den 15. Kinder- und Jugendhilfetag bei der AGJ eingereicht.

"Die Jugend- und Familienpolitik ist für den neuen Berliner Senat ein zentraler Schwerpunkt in dieser Legislaturperiode. Berlin soll eine kinder- und familienfreundliche Stadt werden", betont die Senatorin. Der Zuschlag bedeutet auch eine Anerkennung der Leistungen Berlins für die Kinder- und Jugendhilfe. Mit dem Ausbau der Kita-Plätze und des Ganztagsangebots, dem Schließen der Hortlücke, der Finanzierung von Familienzentren, der Verbesserungen bei der Frühen Hilfe und der weiteren Erhöhung der Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher seien bereits wichtige Aufgaben angegangen. "Der Kinder- und Jugendhilfetag in Berlin wird weiteren Rückenwind für das kinder- und familienfreundliche Berlin bedeuten und die Ausrichtung wird uns in unserer Arbeit für die Kinder, Jugendlichen und Familien unterstützen", so Sandra Scheeres.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden