Bildungsministerium weist Kritik der FDP zurück

Der Sprecher des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, weist die Vorwürfe der bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion bezüglich der Beantwortung der Kleinen Anfrage zur steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern für Lehrkräfte zurück.

15.02.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Mit dem Steueränderungsgesetz 2007 habe der Bund die Möglichkeit, Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer Steuer mindernd geltend zu machen, auf Fälle beschränkt, in denen das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit bilde. Die Landesregierung habe deutlich gemacht, dass sie keine Möglichkeit sehe, die durch das Steueränderungsgesetz 2007verursachten finanziellen Nachteile zu kompensieren.

Völlig unverständlich sei die Interpretation der bildungspolitischen Sprecherin, das Ministerium rede die Bedeutung der Unterrichtsvor- und –nachbereitung klein. Das Ministerium habe dargestellt, dass der Mittelpunkt der Tätigkeit von Lehrerinnen und Lehrern die Schule sei. Ihre primäre Aufgabe sei es, Schülerinnen und Schüler zu unterrichten. Neben dieser "gebundenen Arbeitszeit" gebe es vielfältige Aufgaben in der "ungebundenen Arbeitszeit", die sowohl in der Schule als auch außerhalb zu leisten sei.

"Es bedarf schon einer ausgeprägten Fantasie, um daraus zu folgern, dass das Ministerium den Arbeitsaufwand von Lehrerinnen und Lehrern verniedliche", so der Sprecher.


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