Bundesfamilienministerium fördert bundesweit lokale Veranstaltungen speziell für Frauen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die Vernetzung von Fraueninitiativen und -institutionen auf lokaler Ebene. Von diesem Jahr an sollen örtliche Gleichstellungsbeauftragte, Beratungsstellen sowie Vereine und Verbände mit Förderung des Ministeriums jährlich bundesweit rund 80 Informationsbörsen zu Themen wie Chancengleichheit im Erwerbsleben, Altersvorsorge, politisches Engagement oder Gewalt gegen Frauen organisieren. Die Initiative unter dem Motto "Informieren, Austauschen, dabei sein" beginnt heute mit der Freischaltung des Internetportals [www.infoboersen-fuer-frauen.de](http://www.infoboersen-fuer-frauen.de) und dem Versand von Informationsbroschüren.

08.02.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

"Frauen und Männern sollen gleiche Chancen haben, ihre Potenziale und Kompetenzen zu entwickeln. Mit den Infobörsen stärken wir die Frauen, denn die Börsen bieten eine Plattform, auf der sie Erfahrungen austauschen, aktuelle Themen diskutieren und sich über Beratungsangebote informieren können", erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. "Mit den Infobörsen setzen wir auf ein bewährtes Instrument mit neuem Profil. Frauen finden hier schnell und unkompliziert persönliche Kontakte, Informationen, neue Ideen und Impulse."

Die lokalen Infobörsen, die wie Messen organisiert sind, richten sich an Mädchen und Frauen aller Altersgruppen und Kulturkreise. Sie geben Tipps, wie Frauen Netzwerke aufbauen und ihre Position im Alltag wie im Berufsleben verbessern können. Spezielle Angebote für ältere Frauen und für Migrantinnen berücksichtigen die demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland. Die Infobörsen bündeln bestehende lokale Initiativen und fördern den Austausch der gleichstellungspolitischen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Je nach Themenschwerpunkt und Bedarf können die Veranstalterinnen auch mit Arbeitsagenturen oder Ausländerbehörden zusammenarbeiten. Praktische Unterstützung erhalten sie durch ein eigenes Servicebüro.


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