Deutscher Kulturrat begrüßt Stärkung der Kulturellen Bildung
Der Deutsche Kulturrart, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die heute Mittag von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) bei der Tagung "Vermittlung der Kunst - Kunst der Vermittlung" in der Stiftung Genshagen vorgestellte deutliche Erweiterung seines Aktionsbereichs im Bereich der Kulturellen Bildung. Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte auf der Tagung, dass sich der Bund als übergreifender Impulsgeber für die Kulturelle Bildung empfinde. Er wies in diesem Zusammenhang auf das von seinem Haus mit 10 Millionen Euro geförderte Projekt "Jedem Kind ein Instrument" im Ruhrgebiet hin.
09.06.2009 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.Weiterhin stellte der Kulturstaatminister die neue Schwerpunktsetzung für die hauptsächlich vom Bund getragene Stiftung Genshagen vor, die sich in der Zukunft verstärkt mit dem Thema Kulturelle Bildung beschäftigen soll. Hierbei sieht der Kulturstaatsminister die Aufgabe der Stiftung auch in der Förderung und Intensivierung der Vernetzung der Akteure im Bereich der Kulturellen Bildung. Diese Aufgabe hatte die Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages in ihrem Abschlussbericht im Dezember 2007 einer zu gründenden Bundeszentrale für Kulturelle Bildung übertragen wollen.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Am Ende der Legislaturperiode schafft der Kulturstaatsminister noch einmal Fakten, die in der nächsten Legislaturperiode zu einer Stärkung des Amtes des Kulturstaatsministers in der Bundesregierung führen könnten. Der nun noch sichtbarer werdende Arbeitsschwerpunkt Kulturelle Bildung des Kulturstaatsministers verschiebt die Verantwortlichkeiten innerhalb der Bundesregierung. Es ist zu hoffen, dass die Bundesbildungsministerin (CDU) das Engagement des Kulturstaatsministers (CDU) als einen Ansporn versteht, in ihrem originären Feld der Kulturellen Bildung nun auch deutlich Flagge zu zeigen. Denn Konkurrenz in der Bundesregierung, auch unter Parteifreunden, wird dem Thema Kulturelle Bildung hoffentlich nützen."
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