Dr. Eva-Maria Stange: "Unterzeichnung des Finanzierungsabkommens steht nun nichts mehr im Wege"
"Mit seiner Bereitschaft zur Aufstockung der bisher geplanten Mittel bekennt sich der Bund zu seiner Verantwortung für die sorbische Minderheit", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange heute in Dresden. Zuvor war bekannt geworden, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Haushaltsbereinigungssitzung den bisher geplanten Zuschuss in Höhe von 7,6 Millionen Euro für die Stiftung für das sorbische Volk auf 8,2 Millionen Euro anhebe.
20.11.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDer Bund trage damit der Forderung Sachsens nach einer stärkeren Beteiligung Rechnung. Der Freistaat seinerseits hatte seinen Förderbeitrag in den vergangenen Jahren konstant gehalten und werde seinen Anteil ab 2009 jährlich um 100.000 Euro erhöhen. (2008/ 5,45 Millionen Euro).
"Die Verhandlungen zum Abschluss eines Finanzierungsabkommens von Bund, Sachsen und Brandenburg sind nun auf einem guten Weg", sagte Ministerin Dr. Stange. Vor diesem Hintergrund erwarte sie von den Vertretern des sorbischen Volkes, dass diese nun in den Stiftungsrat zurückkehren und ihre Arbeit wieder aufnehmen würden. "Nur so wird es möglich sein, in den kommenden Monaten ausgewogene Entscheidungen im Interesse aller Beteiligten zu fällen und den Haushalt der Stiftung entsprechend zu konsolidieren", sagte Dr. Stange.
Keine Kommentare vorhanden