Ebling: Land unterstützt gezielt den Wissens- und Technologietransfer

Bei der fünften Arbeitgeberkonferenz der Weiterbildungsinitiative Nahe, der Stadt Bad Kreuznach und der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft warb Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, für eine intensive Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. "Erst die enge Verknüpfung von Grundlagen-, Anwendungs- und Auftragsforschung kann den wissens- und technologiebedingten Schub hervorrufen, den wir brauchen, um hochwertige Arbeitsplätze in Wachstumsfeldern, aber auch in etablierten Bereichen zu sichern und zu schaffen", erklärte Ebling.

06.11.2007 Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Insbesondere ein Land wie Rheinland-Pfalz sei auf eine solche Kooperation angewiesen. "Hier bietet die Wissenschaftslandschaft mit ihrem beachtlichen Fundus an Wissen und exzellent ausgebildeten Menschen eine hervorragende Rohstoffquelle für innovative Forschung und neue Technologien. Sie ist nicht nur das Fundament einer modernen Wissensgesellschaft, sondern auch Innovationspartner für den Mittelstand. Rheinland-Pfalz hat damit alle Chancen, den wirtschaftlichen Aufschwung zu verstetigen und zu beschleunigen", urteilte der Staatssekretär.

Dass der Innovationspartner Wissenschaft für die Wirtschaft ausgezeichnete Arbeit leiste, belege eine Studie zu den regionalwirtschaftlichen Wirkungen rheinland-pfälzischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Studie komme zu dem Ergebnis, dass 20.000 Vollzeitarbeitsplätze auf Investitionen in Wissenschaft und Forschung zurückzuführen seien – mehr als die Hälfte davon außerhalb der Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zudem führten solche Ausgaben zum 1,6-fachen an Wertschöpfung in allen volkswirtschaftlichen Bereichen.

"Damit diese Wirkungen von anhaltender Dauer sind, unterstützen wir gezielt den Wissens- und Technologietransfer", sagte Ebling. In einer Zeit, in der landauf und landab über den Fachkräftemangel in der Wirtschaft diskutiert werde, messe er diesem Thema eine besondere Bedeutung bei. Mit dem vor Jahresfrist erfolgten Wechsel des Technologiebereichs ins Wissenschaftsministerium biete sich die Chance zur Gestaltung einer durchgängigen Forschungs- und Technologiepolitik aus einer Hand. "Mit dieser Neuorganisation können wir dieser Herausforderung bestens gerüstet begegnen", so Ebling.

Allerdings könne die Landesregierung dies nicht alleine stemmen. "Wir sind deshalb froh, mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen Seite und den bildungs- und wirtschaftsfördernden Einrichtungen beziehungsweise Initiativen auf der anderen Seite verlässliche Partner an unserer Seite zu wissen", unterstrich der Staatssekretär.


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