Hessen

Einladung zur Teilnahme am Planungsprozess für den Bildungsgipfel

Kultusminister Prof. Dr. Lorz hat rund 100 Akteure aus dem Bildungsbereich mit einem Brief herzlich eingeladen, sich am Planungsprozess für den Bildungsgipfel zu beteiligen.

22.05.2014 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Schüler- und Elternvertreter, die Gewerkschaften und Verbände aus Schule und Wirtschaft, Parteien und weitere Experten sind aufgefordert, inhaltliche Schwerpunkte zu nennen, die aus ihrer Sicht für den Bildungsgipfel gesetzt werden sollten. Selbstverständlich sind auch alle Mitglieder der jeweiligen Organisation eingeladen, sich daran zu beteiligen. Aus der Summe der thematischen Impulse werden sich dann der konkrete Zuschnitt und die genaue Anzahl der Arbeitsgruppen ableiten, in denen die Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die letztlich Gegenstand der Diskussion und Entscheidung des Bildungsgipfels sein sollen. Eine langfristig tragfähige Verständigung im Bildungsbereich

Der Bildungsgipfel soll den bislang einzigartigen Versuch in Hessen wagen, mit den Entscheidungsträgern im Bildungsbereich zu einer langfristig tragfähigen Verständigung über Grundsätze für das schulische Handeln und über konkrete zielführende Maßnahmen zu kommen. Nach den zum Teil heftigen bildungspolitischen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte über die besten Strukturen und Organisationsformen wünschen und benötigen Schulen für ihre Arbeit vor allem langfristige Verlässlichkeit. Durch die Herstellung dieser langfristigen Planungssicherheit könnten die Schulen sich noch besser auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: unsere Kinder optimal zu fördern und ihnen die bestmöglichen Chancen für ihr weiteres Leben zu eröffnen. Finanzieller Rahmen trotz Schuldenbremse garantiert

Mit der Zusage der Landesregierung, dass trotz der in der Verfassung verankerten Schuldenbremse an der 105prozentigen Lehrerversorgung im Landesschnitt festgehalten wird und die infolge der demographischen Entwicklung frei werdenden Lehrerstellen im Bildungssystem verbleiben, ist für diese Legislaturperiode der finanzielle Rahmen garantiert.


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