Freistaat erhöht Zuschüsse an Stiftung für das sorbische Volk
Der Freistaat Sachsen wird seine Zuschüsse an die Stiftung für das sorbische Volk bis 2012 jährlich um 100 000 Euro * erhöhen. Darüber informierte Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Sächsischen Landtag.
12.12.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDer Bund hatte zuvor den bisher geplanten Zuschuss in Höhe von 7, 6 Millionen Euro für die Stiftung für das sorbische Volk auf 8,2 Millionen Euro angehoben. Mit der Aufstockung hatte der Haushaltsausschuss des Bundes aber eine Sperre von 600 000 Euro verbunden, die nur aufgehoben werde, wenn Sachsen und Brandenburg ihre Zuschüsse ebenfalls entsprechend erhöhten. Inwieweit eine weitere Erhöhung des sächsischen Zuschusses erforderlich sei, werde sich in den weiteren Verhandlungen zum Finanzierungsabkommen zeigen. Sachsen sei gesprächsbereit. "Ich erwarte aber auch vom Land Brandenburg einen angemessenen Beitrag und eine Laufzeit des Vertrages, die der Stiftung Planungssicherheit gibt", so Ministerin Dr. Stange.
Die Verhandlungen zum Abschluss eines Finanzierungsabkommens von Bund, Sachsen und Brandenburg seien nun auf einem guten Weg. Ziel sei es, dass Abkommen zügig noch im ersten Halbjahr 2009 abschließend verhandeln zu können. Die kooperative Zusammenarbeit aller für die Stiftungsarbeit Verantwortlichen einschließlich der Vertreter des sorbischen Volkes müsse nun intensiv fortgesetzt werden. Nur so sei es möglich, in den kommenden Monaten ausgewogene Entscheidungen im Interesse aller Beteiligten zu fällen und den Haushalt der Stiftung entsprechend zu konsolidieren.
/* Im fünften Jahr dieser Regelung würden vom Freistaat Sachsen dann 400.000 Euro zusätzlich zum Vergleichszeitraum 2008 gezahlt werden (Sachsen fördert 2008 mit rund 5,45 Millionen Euro. 2012 beträgt die Fördersumme dann 5,85 Millionen Euro).
Keine Kommentare vorhanden