GEW-Aktion vor dem Goethe-Institut
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft für Donnerstag, 4. Juli, zu einer lauten und bunten Protestaktion mit den Beschäftigten am Goethe-Institut in Düsseldorf auf. Der Grund: Am Goethe-Institut gibt es immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse.
01.07.2013 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und WissenschaftSeit Dezember 2012 weigert sich der Vorstand des Goethe-Instituts, mit der GEW Gespräche über tarifvertragliche Vereinbarungen für die Freien Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie die Honorarlehrkräfte zu führen.
Die Aktion, zu der wir Sie herzlich einladen, steht unter dem Motto: "Wir sind Goethe! Gleiche Arbeit – gleiche Rechte für Freie MitarbeiterInnen". Die Aktion findet von 16:30 bis 17:15 Uhr vor dem Eingang des Goethe-Instituts, Immermannstraße 65 (schräg gegenüber des Düsseldorfer Hauptbahnhofs), statt.
Kontakt: Oliver Brüchert (GEW-Hauptvorstand), 0151-29272052.
Info: Das Goethe-Institut unterhält in Deutschland 13 Einrichtungen, die vor allem Kurse für Deutsch als Fremdsprache anbieten. In diesem Bereich werden überwiegend Honorarlehrkräfte beschäftigt. Sie erhalten ein Stundenhonorar zwischen 26,60 Euro und 32,80 Euro. Davon müssen sie sämtliche Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Obwohl sie die gleiche Arbeit machen wie festangestellte Lehrkräfte, haben sie ein deutlich niedrigeres Bruttoeinkommen. Ziele der GEW sind tarifliche Vereinbarungen für die Honorare, Bestandsschutz sowie die Beteiligung des Arbeitgebers an den Sozialversicherungsbeiträgen bzw. zusätzliche soziale Leistungen.
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