GEW-Aktion vor dem Goethe-Institut Freiburg
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft für den 10. Juli zu einer lauten und bunten Protestaktion mit den Beschäftigten am Goethe-Institut Freiburg auf. Der Grund: Am Goethe-Institut gibt es immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Seit Dezember 2012 weigert sich der Vorstand des Goethe-Instituts, mit der GEW Gespräche über tarifvertragliche Vereinbarungen für die Freien Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Honorarlehrkräfte zu führen.
08.07.2013 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und WissenschaftDie Aktion steht unter dem Motto: "Wir sind Goethe! Gleiche Arbeit – gleiche Rechte für Freie MitarbeiterInnen". Die Aktion in Freiburg findet von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr vor dem Eingang des Goethe-Instituts, Wilhelmstraße 17, 79098 Freiburg, statt.
Kontakt: Oliver Brüchert (GEW Hauptvorstand), 0151-29272052
Info: Das Goethe-Institut unterhält in Deutschland 13 Einrichtungen, die vor allem Kurse für Deutsch als Fremdsprache anbieten. In diesem Bereich werden überwiegend Honorarlehrkräfte beschäftigt, deren Verträge in der Regel auf 1 bis 2 Monate befristet sind. Von ihrem Honorar müssen sie sämtliche Sozialversicherungsbeiträge allein zahlen. Obwohl sie die gleiche Arbeit machen wie festangestellte Lehrkräfte, haben sie ein deutlich niedrigeres Bruttoeinkommen. Ziele der GEW sind tarifliche Vereinbarungen für die Honorare, Bestandsschutz sowie die Beteiligung des Arbeitgebers an den Sozialversicherungsbeiträgen bzw. zusätzliche soziale Leistungen.
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