"Jugendliche müssen sich aktiv für den politischen Prozess interessieren dürfen"

"Mit dem Wahl-O-Mat hätten die Jugendlichen eine hervorragende Möglichkeit an der Hand gehabt, sich für den politischen Prozess zu interessieren und eine aktive Einstellung zur Demokratie zu entwickeln." Staatssekretär Bernd Sibler äußerte sich sehr enttäuscht über den Stopp des Wahl-O-Mat, der heute beim Bayerischen Jugendring starten sollte.

09.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Der Wahl-O-Mat ist ein digitales Medium, das gerade für junge Menschen ein breites Informationsangebot zu den Themen politisches Profil der Parteien und Wahlen bietet. Der Jugendring hatte dafür die Lizenz bei der Bundeszentrale für politische Bildung erworben. Die ÖDP bewirkte jedoch während der Veranstaltung beim Bayerischen Jugendring, an der auch zahlreiche Schüler beteiligt waren, dass der Wahl-O-Mat nun doch nicht für die Jugendlichen zur Verfügung stehen wird.

"Gerade die ÖDP, die sich formal die aktive Bürgerbeteiligung auf die Fahnen geschrieben hat, verhindert nun ein hervorragendes Instrument zur politischen Willensbildung", so Sibler. "Gerade den jungen Neuwählern wird ein attraktives Instrument vorenthalten, mit dem sie sich über Politik und Wahlen informieren könnten". Es sei äußerst bedauerlich, dass die ÖDP die Bemühungen für eine aktive Einmischung der jungen Generation in Politik und Gesellschaft konterkariere - und zwar aus durchsichtigen, wahltaktischen Motiven, so Sibler.


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