Justin Brown neuer Generalmusikdirektor des Badischen Staatstheaters

Justin Brown wird ab der Spielzeit 2008/2009 neuer Generalmusikdirektor des Badischen Staatstheaters. Brown wird damit Nachfolger von Anthony Bramall, der seinen Vertrag beenden wird. "Die Zusage von Brown ist für die Kultur in Karlsruhe, aber auch in Baden-Württemberg ein Gewinn", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, am 20. Juni in Karlsruhe. Das Badische Staatstheater habe bei seinen Generalmusikdirektoren stets eine gute Hand gehabt. Dies setze man mit Justin Brown fort.

20.06.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Eine 8-köpfige Findungskommission unter Vorsitz des Staatssekretärs hatte die 28 Bewerbungen gesichtet und dem Verwaltungsrat des Staatstheaters Brown empfohlen. Für die Entscheidung der Kommission war ausschlaggebend, dass Brown in den Probedirigaten besonders überzeugte. Er war auch der Wunschkandidat des Orchesters. Birk unterstrich, Brown werde "mit seinen herausragenden internationalen Erfahrungen in eindrucksvoller Weise dem Anforderungsprofil des Generalmusikdirektors gerecht."

Der Staatssekretär wies darauf hin, dass sich das Land in Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe und dem Staatstheater bewusst vorgenommen habe, frühzeitig einen Nachfolger für den scheidenden Generalmusikdirektor zu bestimmen. "Mit dieser Entscheidung wollen wir Herrn Brown die Gelegenheit gegeben, sich auf die neue Herausforderung vorzubereiten." Darüber hinaus solle die Spielzeit 2008/2009 in gewohnter Vielfalt geplant werden. Erfahrungsgemäß sei hierfür die frühzeitige Einbindung des künftigen Generalmusikdirektors wichtig, betonte Birk.

Der erste Vorläufer des Badischen Staatstheaters geht auf das Jahr 1808 zurück. Heute ist das Land der Träger des Theaters. Es hat rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über ein Budget von rund 37 Mio. Euro. Das Land und die Stadt Karlsruhe tragen die Zuschüsse in Höhe von rund 33,7 Mio. Euro je zur Hälfte.


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