Klaus-Dieter Lehmann wird morgen mit dem Kulturgroschen 2008 des Deutschen Kulturrates ausgezeichnet

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, zeichnet morgen den ehemaligen Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und heutige Präsident des Goethe Instituts Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann mit dem Kulturgroschen 2008 aus. Damit wird das kulturpolitische Engagement von Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann gewürdigt. Der Kulturgroschen wird seit 1992 verliehen und ist die höchste Auszeichnung, die der Deutsche Kulturrat für kulturpolitisches und kulturelles Engagements verleiht.

23.09.2008 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Als Generaldirektor der Deutschen Bibliothek hat er nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten Die Deutsche Bibliothek in Frankfurt/Main und Die Deutsche Bücherei in Leipzig zusammengeführt. Hierfür war nicht nur großes Verhandlungsgeschick sondern vor allem auch Einfühlungsvermögen erforderlich.

Als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat er mit dem Masterplan für die Museumsinsel sowie den Plänen für das Humboldt-Forum maßgeblich an der Gestaltung der historischen Mitte Berlins mitgewirkt. Er hat dabei stets sowohl das national kulturelle Erbe als auch den Austausch mit anderen Kulturen im Blick. Besondere Verdienste hat sich Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann bei der Restitution von Kulturgut und in der Debatte um die so genannte Beutekunst erworben.

Die Verleihung des Kulturgroschens findet morgen Abend in den Räumen der Stiftung Brandenburger Tor am Pariser Platz in Berlin statt. Die Laudatio hält der Verleger Prof. Dr. h.c. Klaus G. Saur.

Bisherige Preisträger des Kulturgroschens des Deutschen Kulturrates waren:
Ministerialdirigent Dr. Sieghart von Köckritz, Abteilungsleiter Kultur im Bundesministerium des Innern (1992); Dr. Regine Hildebrandt, Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Brandenburg (1993); Colette Flesch, Generaldirektorin der Generaldirektion Kultur und Bildung der EU-Kommission (1994); 3 sat (1995); Ruhrfestspiele Recklinghausen (1996); Hannelore Jouly, Direktorin der Stadtbibliothek Stuttgart (1997); Dr. Klaus Maurice, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder (1998); Klaus Staeck (1999); Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth (2000); Dr. Bernhard Freiherr von Loeffelholz (2002); William Forsythe, Ballett Frankfurt (2003), Bundespräsident a.D. Dr. h.c. Johannes Rau (2005), Daniel Barenboim (2006), Fritz Pleitgen (2007).


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