Kompetenzzentrum in Idar-Oberstein verknüpft Wissenschaft und Wirtschaft

Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz, des Landkreises Birkenfeld, der Fachhochschule Trier und der Stadt Idar-Oberstein haben heute in Idar-Oberstein eine Zielvereinbarung zur Errichtung eines wissenschaftlichen Kompetenzzentrums am Standort Idar-Oberstein der Fachhochschule Trier unterzeichnet.

07.09.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, Angebote in Weiterbildung, Forschung und Transfer bereitzustellen. Das Land stellt dafür in den kommenden drei Jahren insgesamt rund 244.000 Euro zur Verfügung.

"Das Kompetenzzentrum führt die Belange von Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, trägt damit zu einer weiteren Profilierung der Fachhochschule Trier bei und stärkt die Wirtschaft der Region in ihrer gesamten Bandbreite", sagte der Leiter der Hochschulabteilung im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Ministerialdirigent Josef Mentges, der die Zielvereinbarung als Vertreter des Landes unterzeichnete.

Während der Standort Idar-Oberstein der Fachhochschule Trier spezifisch auf die Edelstein- und Schmuckindustrie ausgerichtet ist, soll das hinzukommende Zentrum die Kompetenzen auch der anderen Standorte in Trier und Birkenfeld in allen Forschungsbereichen zur Weiterentwicklung der Wirtschaftskraft der Region einbringen.

Träger des Kompetenzzentrums soll ein eingetragener Verein sein. Geleitet werden soll es von einem hauptamtlichen Geschäftsführer und einem akademischen Leiter, der professorales Mitglied der Fachhochschule Trier sein muss.

Die Idee zur Gründung des Kompetenzzentrums geht zurück auf Empfehlungen einer Gutachterkommission, die der damalige Wissenschaftsminister Professor Dr. E. Jürgen Zöllner im Einvernehmen mit den Präsidenten der rheinland-pfälzischen Fachhochschulen eingerichtet hatte. Ihre Aufgabe war es, Wege aufzuzeigen, wie das Studienangebot an den Fachhochschulen des Landes im Hinblick auf Effizienzsteigerung, Profilierung und Stärkung der Konkurrenzfähigkeit künftig gestaltet werden kann.

Auf dieser Grundlage wurde hinsichtlich der Experten-Empfehlungen für die Fachhochschule Trier eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Hochschule, der regionalen Wirtschaft und der Politik unter der Leitung von Landrat Axel Redmer gegründet. Darin wurde Einvernehmen über die Weiterentwicklung des Studienangebots und den Abschluss der heute unterzeichneten Zielvereinbarung erzielt.

Für Landrat Axel Redmer bietet das Kompetenzzentrum der regionalen Wirtschaft die Chance, stärker als bisher vom technischen und wissenschaftlichen Fortschritt profitieren und damit neue Märkte gewinnen zu können.


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