Krabat

Otfried Preußlers Roman "Krabat" über den gleichnamigen Waisenjungen, der im 30jährigen Krieg als Lehrjunge an eine verwunschene Mühle kommt, gilt als eines der bedeutendsten deutschsprachigen Jugendbücher. Nun wurde der Text als großer Kinofilm aufwändig neu in Szene gesetzt – und das sehr im Sinne des Autors, wie Otfried Preußler erklärte.

16.09.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

Gemeinsam mit Twentieth Century Fox of Germany greift die Stiftung Lesen in einem filmbegleitenden Schulprojekt Inhalte des Films und seinen Entstehungsprozess auf: Wie wurde das Buch zum Film? Welchen Herausforderungen standen Schauspieler und Produzenten am Set gegenüber? Themen aus "Krabat" wie Mut, Freundschaft, Zauberei und Magie, aber auch allgemeine Aufgabenstellungen wie Drehbuchschreiben, Setdesign und Drehbuchverfilmung bieten Ausgangspunkte für den Einsatz von Unterrichtsmaterialien der Stiftung Lesen ab Klasse 5. Bei einem Kreativwettbewerb gehen Kinder und Jugendliche das Abenteuer Film mit ihren eigenen Ideen produktiv an. Um das wichtigste Kommunikationsmittel zu Krabats Zeiten dreht sich der Schreibwettbewerb "Briefe von Krabat an Kantorka", der von der Deutschen Post unterstützt wird. Dabei versetzen sich die Teilnehmer in Krabat: Was hätte er seiner Freundin geschrieben, wenn sie nicht in die Mühle gekommen wäre um ihn zu befreien? Zu gewinnen gibt es eine zweitägige Klassenfahrt nach Schwarzkollm zur Krabatmühle, wo die Schüler auf den Spuren der Müllersburschen wandeln können.

Ergänzend zur Arbeit mit den Unterrichtsmaterialien besteht für Schulen die Möglichkeit, anhand von Filmvorstellungen über den Film ins Gespräch zu kommen. Kinostart des Films ist am 9. Oktober 2008. ",Krabat´ wird auch als Film viele Kinder und Jugendliche in seinen Bann ziehen", sagt Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen. "Diese Faszination ist für junge Zuschauer eine Chance, einen Blick auf das Medium Film zu werfen: Wie funktioniert es? Wie wirkt es auf seine Zuschauer? Wer sich einmal mit der Entstehung und den Möglichkeiten filmischer Arbeit auseinandergesetzt hat, erwirbt eine ganz andere Sichtweise. Solche Medienkompetenz ist heute im Alltag unbedingt notwendig."

Weitere Informationen unter www.stiftunglesen.de/krabat

Ansprechpartner

Stiftung Lesen

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden