Kultusminister Siegfried Schneider händigt Orden an besonders verdiente Persönlichkeiten aus der Region Regionalstadt aus

Heute überreichte Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die Verdienstmedaille des Verdienstordens der BRD überreichte heute in München an Brigitte Krach (Ingolstadt). Hans Dieter Engel (Schongau), Martin Ermer (Veitsbronn), Dr. Peter Lenhart (Gräfelfing), Günther Neumann (Ingolstadt), Max Pollin (Pförring) und Marianne Reifenhäuser (Ingolstadt) erhielten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD durch Kultusminister Schneider.

10.03.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Der Minister würdigte Brigitte Krach (Ingolstadt) für ihren langjährigen Einsatz für das Wohl der Allgemeinheit als Elternbeiratsvorsitzende des Kindergartens St. Blasius und der Volksschule in Ingolstadt-Zuchering ein. Als Initiatorin vielfältiger Veranstaltungen unterstützt sie mit deren Erlöse Einrichtungen wie die Ingolstädter Simon Mayr-Sing- und Musikschule. Weiter engagiert sie sich für eine Münchner Obdachlosenorganisation und für den Arten- und Biotopschutz in der Region, so der Minister.

Hans Dieter Engel (Schongau) ehrte der Minister für sein über drei Jahrzehnte langes unermüdliches ehrenamtliches Engagement auf dem Gebiet des deutschen Fallschirmsports. Als einer der Mitbegründer des Deutschen Fallschirmsportverbands e.V., vertrat er viele Jahre den deutschen Fallschirmsport in der Internationalen Fallschirm-Sportkommission.

Martin Ermer (Veitsbronn) setzt sich seit den 60er Jahren für den Behinderten- und Versehrensport ein, worauf man ihn 1982 zum Landesfachwart für den Sport mit geistig Behinderten berief. Seit 1998 ist er Vorsitzender des Behinderten- und Versehrten-Sportverbands Bayern e.V. in Mittelfranken. In dieser Zeit beteiligte er sich maßgeblich an der Errichtung eines Olympiastützpunktes für Behindertensport in Fürth. "Sie haben sich durch Ihren Jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht", so der Kultusminister.

Als Facharzt für Orthopädie gründete Dr. Peter Lenhart (Gräfelfing) 1974 eine private Berufsfachschule für Masseure und medizinische Bademeister in München. 1976 habe Dr. Lenhart u.a. die "Sporttherapie" initiiert, so der Minister. Außerdem betreute und unterstützte er als Mitglied der medizinischen Kommission die deutschen Fechter als Mannschaftsarzt über mehrere Jahre hinweg bei zahlreichen Weltmeisterschaften, wofür ihn Minister Schneider um sein intensives Bemühen um den Sport in Bayern würdigte.

Günter Neumann (Ingolstadt) brachte, als leitender Geschäftsführer und als langjähriges Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer, unter anderem die alljährlich stattfindende Informationsbörse für Schulabgänger "JobFit" auf den Weg. Jugendlichen soll so eine berufliche Orientierungsmöglichkeit eröffnet werden. Der erste Innovationssprechtag in Ingolstadt ("Ideen schützen und in die Tat umsetzen") geht ebenfalls auf ihn zurück. Gemäß Minister Schneider hat er sich durch sein unternehmerisches Wirken und seine konstruktive Mitarbeit in verschiedenen Gremien besonders um das Gemeinwohl bemüht.

Kultusminister Schneider verwies auf Max Pollins (Pförring) Rolle als größter Arbeitgeber in Pförring. In den letzten Jahren habe er erheblich zu einer Verbesserung der Wirtschaftsstruktur in der Region Eichstätt beigetragen. Ebenso würdigte Schneider seine Tätigkeiten als ehemaliger CSU-Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Pförrings, wodurch Max Pollin wesentlich die Selbständigkeit und die kommunale Selbstverwaltung des Marktes förderte.

Als Leiterin der Katholischen Arbeiterbewegung der Pfarrei St. Canisius rief Marianne Reifenhäuser (Ingolstadt) eine Sozialstation ins Leben, deren wichtigstes Anliegen das Vorantreiben von Aufbauarbeiten im Ausbildungssektor Chanda (Indien) ist. Daneben ermöglicht sie aus dem Erlös verschiedener Basarverkäufe und in Zusammenarbeit mit den Franziskanerinnen in Indien vielen Mädchen die Teilnahme am Schulbesuch. Mit ihren sozialen Aktivitäten leistet sie nicht nur einen bedeuten-den Beitrag zur Förderung und Intensivierung der indisch-deutschen Beziehungen, sondern macht sich um das Gemeinwohl besonders verdient, so der Minister.


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