Kunstminister Wolfgang Heubisch eröffnet die Ausstellung "Die Wittelsbacher und das Reich der Mitte. 400 Jahre China und Bayern" im Bayerischen Nationalmuseum

Die Ausstellung "Die Wittelsbacher und das Reich der Mitte. 400 Jahre China und Bayern" im Bayerischen Nationalmuseum eröffnet Kunstminister Wolfgang Heubisch am Mittwochabend. "Diese Ausstellung greift ein historisches und zugleich hoch aktuelles Thema auf", erklärte Heubisch anlässlich der Eröffnung.

25.03.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Bereits im 16./17. Jahrhundert haben sich erste Beziehungen zwischen Bayern und China entwickelt. Diese beschränkten sich nicht auf den Handel, sondern waren auch durch Wissens- und Techniktransfer bestimmt: "Die bayerischen Jesuiten, die damals mit Unterstützung des Hauses Wittelsbach in den fernen Osten reisen konnten, waren ausgebildete Gelehrte und Wissenschaftler. Ihr Know-how und ihre breit gefächerten Kenntnisse fanden am kaiserlichen Hof höchste Anerkennung. Sie brachten einen ersten Dialog der Kulturen in Gang", so der Minister. In Bayern wurde die Bayerische Staatsbibliothek mit persönlicher Unterstützung König Ludwigs I. in kürzester Zeit zu einer der damals wichtigsten Sammlungen chinesischer Schriftwerke und Dokumente in ganz Europa.

Bayern und China pflegen bis heute intensive Beziehungen: Als Wirtschaftspartner ebenso wie durch zahlreiche kulturelle und wissenschaftliche Kontakte. Erst am 14. Januar 2009 wurde zwischen dem bayerischen Wissenschafts- und dem chinesischen Bildungsministerium eine Vereinbarung über die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses geschlossen.

Vom 26. März bis 26. Juli 2009 (Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Donnerstag Abendöffnung bis 20 Uhr; Montag geschlossen) können Besucherinnen und Besucher des Bayerischen Nationalmuseums anhand von rund 300 außergewöhnlicher Exponate und Kunstgegenstände dieses spannende Kapitel der bayerischen Kulturgeschichte erleben.

Informationen zum Bayerischen Nationalmuseum und der Ausstellungen im Internet unter: www.bayerisches-nationalmuseum.de


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