Lernen im Alter aus wissenschaftlicher Perspektive
Bis 2020 wird der Anteil älterer Menschen, die nicht mehr erwerbstätig sind, 40 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Damit rückt dieser Personenkreis, ebenso wie der der älteren Berufstätigen, in den Fokus von Bildungsträgern und -forschern.
01.02.2008 Pressemeldung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)In dem Buch Weiterbildung in der zweiten Lebenshälfte stellen führende europäische Alternsforscher empirische Ergebnisse aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zum Thema "Altern" und "active aging" vor. Aus dem Blickwinkel der Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaft geht Herausgeber Andreas Kruse folgenden Fragen nach:
- Welche kognitiven Potenziale und welche Bildungsinteressen haben Ältere?
- Was bestimmt ihre Weiterbildungsteilnahme?
- Welche Kompetenzen wollen ältere Mitarbeiter im betrieblichen Kontext vertiefen und welche Lernform präferieren sie?
- Welche spezifischen Bildungsangebote können zur nachberuflichen Identitätsbildung beitragen?
Das Buch gibt den aktuellen internationalen Forschungsstand zum Thema wider, stellt Konzepte zusammen und regt Schritte zur Bewältigung des Alterungsprozesses in Theorie und Praxis an.
Der Herausgeber Andreas Kruse ist einer der führenden Gerontologen und u.a. für die Altenberichte der Bundesregierung verantwortlich.
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