Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues würdigt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement: "Zivilgesellschaft braucht starke Partner"

"Die Stärkung der Zivilgesellschaft ist unser aller Anliegen. Die Partner aus Staat, Wirtschaft und Gesellschaft tragen dafür gemeinsam die Verantwortung und müssen eng zusammenarbeiten. Bürgerschaftliches Engagement trägt dazu bei, unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht zu geben; es entwickelt sich immer stärker zum unverzichtbaren 'sozialen Kitt'", erklärt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, anlässlich des Empfangs zum fünfjährigen Bestehen des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE). "Das Bundesnetzwerk hat sich dabei seit seiner Gründung mit einer innovativen Form der Vernetzung breite Anerkennung erworben. Die geleistete Arbeit gilt es heute zu würdigen", so Kues weiter.

05.06.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement - gegründet 2002 - kooperieren erstmals Partner aus Staat und Kommunen, Organisationen aus dem gemeinnützigen Sektor sowie der Wirtschaft. Das Netzwerk zählt nahezu 200 Mitglieder, darunter sind neben dem Bundesfamilienministerium weitere Bundesressorts und fast alle Bundesländer, Kommunale Spitzenverbände aber auch die Kirchen, Stiftungen und Gewerkschaften. Sie alle eint ein Ziel: die gemeinsame Förderung von Engagement und Zivilgesellschaft. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die jährliche bundesweite Aktionswoche des Bürgerschaftlichen Engagements, die in diesem Jahr vom 14. bis 23. September stattfinden wird. Sie wird neben der Förderung durch das Bundesfamilienministerium maßgeblich durch Sachleistungen und Spenden aus der Wirtschaft finanziert.

Mit Konzepten und Strategien will das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement erreichen, dass freiwilliges Engagement in der Gesellschaft noch fester verankert wird. Dazu ist das BBE unter anderem in der Steuerungsgruppe des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser vertreten und es hilft mit bei der Umsetzung des Nationalen Integrationsplanes. Dazu kooperiert das Netzwerk mit Fachministerien, z. B. bei der Verbesserung gesetzlicher Rahmenbedingungen in der Selbsthilfe oder bei der gesetzlichen Unfallversicherung für engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Informationen zum Thema Bürgerschaftliches Engagement finden Sie unter www.bmfsfj.de sowie zum Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement unter www.b-b-e.de.


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