Sachsen ist Spitzenreiter bei der Förderung regionaler Traditionen und Kultur

Der Freistaat Sachsen engagiert sich besonders bei der Förderung regionaler Kultur. Das geht aus dem kürzlich vorgelegten Kulturfinanzbericht 2008 des Statistischen Bundesamtes und der Statistischen Landesämter hervor. Demnach betragen die öffentlichen Ausgaben im Freistaat für Heimatpflege, die Denkmalpflege von historischen Bauten, die Pflege von Volks- und Trachtenfesten und die Förderung von Schrifttum rund 16 Prozent der Gesamtkulturausgaben. Im Bundesdurchschnitt sind dies rund 9 Prozent.

20.10.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Sachsen haben ganz besonders starke kulturelle Wurzeln und eine enge Bindung an Tradition und Kultur ihrer Heimat. Das zeigt sich an einer Vielzahl von Vereinen und Initiativen, die sich in den Regionen dem Erhalt dieser kulturellen Traditionen verpflichtet haben", so Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. Dieses reiche kulturelle Erbe zu pflegen und in seiner Vielfalt für nachfolgende Generationen zu erhalten, ist Aufgabe der Kulturförderung im Freistaat. So würden in den acht sächsischen Kulturräumen regionale Traditionen, wie die sorbische Kultur und Sprache, Bergbautradition bei den "artmontan Kulturtagen", Plauener Spitzenklöppelkunst, mundartliches wie bei den mittelsächsischen Kinderund Jugendtheatertagen, Erzgebirgische Holzschnitzkunst wie im Spielzeugmuseum Seiffen oder Automobilbautradition im Automobilmuseum August-Horch, gefördert.

"Sachsens Kulturräume haben sich als geeigneter Rahmen erwiesen, die reichen kulturellen Traditionen des Landes zu bewahren sowie neue Formen und Angebote zu ermöglichen und dies eben nicht nur in den urbanen Zentren Chemnitz, Dresden und Leipzig, sondern gleichermaßen in den fünf ländlichen Regionen: Vogtland- Zwickau, Erzgebirge-Mittelsachsen, Elbtal-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Leipziger Raum und Oberlausitz-Niederschlesien."

Der Freistaat Sachsen steht mit rund 155 Euro pro-Kopf Kulturausgaben an der Spitze aller Bundesländer. (85 €/ Kopf).


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