Kultusministerkonferenz

Sächsische Staatsministerin Kurth zur Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2015 gewählt

Mit Beginn des Jahres 2015 übernimmt die Sächsische Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz.

11.12.2014 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

"Ich freue mich auf das Präsidentschaftsjahr 2015 und die Herausforderungen, die vor uns liegen. Die Länder nehmen in der Konferenz ihre Verantwortung der Selbstkoordination in gemeinsamen Fragen der Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturpolitik in der Bundesrepublik Deutschland war. Der Bildungsföderalismus bietet den Ländern die nötigen Freiheiten, ist aber auch Verpflichtung zugleich. Dabei gilt es, die Vergleichbarkeit der schulischen Bildung und den Anspruch der Menschen in ganz Deutschland auf Mobilität im Blick zu behalten. Gute Bildungspolitik kann in Deutschland nur in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Ländern und Bund Erfolg haben, an dieser Kooperation müssen wir weiter arbeiten und dabei ein offenes Ohr für die Probleme der Menschen haben", sagte die künftige KMK-Präsidentin und Staatsministerin Brunhild Kurth.

Zu Vizepräsidenten für das Jahr 2015 wählte die Kultusministerkonferenz:

  1. Vizepräsidentin: Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt (Bremen, Präsidentschaft 2016)
  2. Vizepräsident: Minister Andreas Stoch (Baden-Württemberg, Präsidentschaft 2017)
  3. Vizepräsidentin: Ministerin Sylvia Löhrmann (Nordrhein-Westfalen, Präsidentschaft 2013)

Staatsministerin Vera Reiß (Rheinland-Pfalz) und Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle (Bayern) gehören dem Präsidium der Kultusministerkonferenz als kooptierte Mitglieder an.

Die Präsidentschaftsübergabe findet am 14. Januar 2015 in Berlin statt.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2015

Lebenslauf Brunhild Kurth

geboren am 28. April 1954 in Burgstädt, verheiratet, ein Kind
1972 bis 1976: Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Abschluss Diplom-Lehrerin für Biologie und Chemie
ab 1976: tätig als Lehrerin
ab 1990: Schulleiterin des Gymnasiums Burgstädt
ab 2001: Leiterin des Referates 35 - Gymnasien, Abendgymnasien, Kollegs - im Sächsischen Staatsministerium für Kultus
ab 2004: Direktorin des Regionalschulamtes Zwickau
ab 2007: Direktorin der Sächsischen Bildungsagentur
ab 2011: Direktorin der Regionalstelle Chemnitz der Sächsischen Bildungsagentur und ständige Vertreterin des Direktors der Sächsischen Bildungsagentur
seit 22. März 2012: Sächsische Staatsministerin für Kultus

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