Senator Zöllner würdigt großes wissenschaftliches Engagement: Prof. Dr. Karl-Hermann Meyer zum Büschenfelde erhält Verdienstkreuz

Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner überreichte heute in Berlin Herrn Prof. Dr. Karl-Hermann Meyer zum Büschenfelde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. "Durch die ungewöhnliche Tiefe und Breite um sein Wissen in der Inneren Medizin ist Professor Meyer zum Büschenfelde weltweit anerkannt als hervorragender Forscher und ausgezeichneter Wissenschaftler. Mit dem Verdienstkreuz würdigt die Bundesrepublik Deutschland seine wissenschaftlichen Leistungen in der Hepatologie, Gastroenterologie und Immunologie, sowie sein Engagement um die Weiterentwicklung der universitären Medizin."

17.04.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Herr Meyer zum Büschenfelde hat entscheidend dazu beigetragen, dass die gastroenterologische Forschung entscheidende Fortschritte gemacht hat. Er forschte im Bereich Hepatologie und Immunologie. Inzwischen ist er emeritiert. Seine wissenschaftlichen Leistungen sowie sein engagierter und nachhaltiger Beitrag zur Weiterentwicklung der universitären Medizin haben weltweit große Anerkennung gefunden. Das Belegen auch zahlreiche Auszeichnungen, u.a. die Gustav-von-Bergmann Medaille, die Ernst-Jung-Medaille in Gold oder die Thannhauser-Medaille.

1977 wurde Professor Meyer zum Büschenfelde auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an die Freie Universität Berlin berufen. In dieser Zeit hat er für die Innere Medizin der FU internationale Sichtbarkeit erlangt. Als Dekan und Ärztlicher Direktor hat er den Fachbereich Humanmedizin und das Klinikum insgesamt zukunftsweisend neu strukturiert.

Senator Zöllner: "Zahlreiche Auszeichnungen um die Verdienste, wie auch mehr als zehn besetzte Lehrstühle durch seine Schüler - zeugen nicht nur von herausragender Fachkenntnis - sondern darüber hinaus auch von besonderen Fähigkeiten als akademischer Lehrer. In der Forschung um pathophysiologische Grundlagen entzündlicher Lebererkrankungen - und in diesem Zusammenhang innovativer Therapieansätze - hat Prof. Dr. Meyer zum Büschenfelde zukunftsweisende Vorstellungen entwickelt."

1981 wurde Professor Meyer zum Büschenfelde nach Mainz berufen, wo seine Wahlen in den akademischen Senat der Universität und zum Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft eindrucksvoll die Bedeutung seines Wirkens dokumentieren. Des weiteren gründete der herausragende Wissenschaftler die Deutsche Arbeitsgemeinschaft zum Studium der Leber (GASL), deren erster Präsident er war. Vor allem Professor Meyer zum Büschenfelde ist es zu verdanken, dass sich diese Einrichtung zu einer führenden deutschsprachigen Forschungsvereinigung auf dem Gebiet der klinischen Grundlagenforschung zur Leber etablieren konnte.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden