Staatsempfang zur Internationalen Konferenz "Judentum, Christentum und Islam in der Geschichte: Austausch und Konflikte"

Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam im Wandel der Zeiten war Thema einer dreitägigen Internationalen Konferenz, deren Abschluss heute Abend ein Staatsempfang mit Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch bildet. Heubisch unterstrich die Bedeutung des Dialogs der Religionen für Toleranz und gegenseitiges Verständnis mit einem Vergleich von Religion und Muttersprache: "Sie verbindet uns mit Menschen, aber sie unterscheidet uns auch von denen, die in anderen Sprachräumen leben. Umso wichtiger ist es, die fremden Sprachen – und auch die fremden Religionen – kennen zu lernen. Nur wer die Ausdrucksformen des anderen versteht, kann mit ihm kommunizieren und lernt Achtung gegenüber der fremden Tradition."

18.03.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Historische Kolleg München veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Universität München vom 16. bis 18. März die Internationale Konferenz "Judentum, Christentum und Islam in der Geschichte: Austausch und Konflikte". Im Rahmen dieser interdisziplinären Konferenz haben rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Historiker, Islamwissenschaftler, Theologen, Juristen, Erziehungswissenschaftler und Politologen aus aller Welt – die gemeinsame Geschichte der drei großen monotheistischen Weltreligionen vom Mittelalter bis heute untersucht. Dazu gehören Phasen friedlichen Nebeneinanders und fruchtbarer Kooperation, aber auch kriegerische Auseinandersetzungen. Thematische Schwerpunkte bildeten die vier Bereiche "Religion und Religionsgelehrsamkeit", "Kultur, Bildung und Fremdwahrnehmung", "Recht und Wirtschaft" sowie "Austausch und Konflikte".

Die Konferenz wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen im Internet unter:

www.historischeskolleg.de/vortraege/konferenz/deutsche_version/frame.htm


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden