Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Ernsthafte Kompromissbereitschaft gefordert"
"Jetzt ist ernsthafte Kompromissbereitschaft gefragt, um auf der einen Seite den Bürgerwillen zu erfüllen und den Bürgerentscheid umzusetzen und auf der anderen Seite den Welterbetitel zu erhalten", begrüßt Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst die Entscheidung des UNESCO - Welterbekomitees in Christchurch. Das Komitee hatte zuvor beschlossen, das Elbtal zunächst auf der Liste der gefährdeten Welterbestätten zu lassen und die Stadt aufzufordern bis zum 1. Oktober eine Alternative zum geplanten Brückenbau vorzulegen.
25.06.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Noch ist nichts vom Tisch. Die UNESCO hat sich aber offenbar von dem politischen Willen zur Lösungssuche überzeugen lassen. Nun ist der Vernunft Tür und Tor geöffnet. Das Zeitfenster muss genutzt werden", so Ministerin Dr. Eva-Maria Stange. Jetzt gehe es darum, statt blindem Aktionismus beim übereilten Baustart, vor allem politische Klugheit zu beweisen. Kunststaatsministerin Dr. Stange sicherte der Stadt bei der nun anstehenden Entscheidung Unterstützung zu.
"Was ich tun kann, werde ich tun", so die Ministerin, die im Herbst ihr Amt als Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz antreten wird. Zu den wichtigsten Aufgaben des Deutschen Nationalkomitees gehört die Förderung von Interesse und Engagement der Bevölkerung für den Denkmalschutz und der Einsatz für die Durchsetzung der Interessen des Denkmalschutzes in allen Bereichen.
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