Staatsministerin Maria Böhmer ruft zum entschiedenen Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit auf

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus zum entschiedenen Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland aufgerufen.

20.03.2009 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

"Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt gegen Minderheiten haben in unserem Land keinen Platz", erklärte Böhmer. "Alle demokratischen Kräfte sind aufgefordert, jeder Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit entschieden entgegen zu treten."

Als besorgniserregend bezeichnete Böhmer die Ergebnisse einer jüngst vorgestellten Studie zur Jugendkriminalität, wonach fremdenfeindliches Gedankengut unter einigen Jugendlichen weit verbreitet ist. Die Studie des Kriminologischen Instituts Niedersachsen belegt auch, dass Jugendliche mit geringer Bildung eher für Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegen Minderheiten anfällig sind. Staatsministerin Böhmer erklärte dazu: "Die Studie zeigt: Bildung ist nicht nur der Schlüssel für Integration, sie ist auch die Grundlage für ein gutes Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft in unserem Land. Deshalb müssen wir im Bildungsbereich unsere Anstrengungen intensivieren." Insbesondere in den Schulen und in der Jugendarbeit müsse mehr getan werden, um rassistischen und ausländerfeindlichen Tendenzen entgegen zu wirken. "Die Chancen einer vielfältigen Gesellschaft müssen in den Köpfen und Herzen der jungen Menschen fest verankert werden", forderte die Integrationsbeauftragte. "Vielfalt ist eine große Chance für unser Land."


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