Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2007 geht an Wilhelm Bartsch

Der in Halle lebende Schriftsteller Wilhelm Bartsch erhält den Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2007 für sein literarisches Gesamtwerk. Die Preisverleihung wird Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz am 13. Oktober um 15.00 Uhr im Schloss Georgium der Anhaltischen Gemäldegalerie in Dessau vornehmen.

04.06.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Wilhelm Bartsch, 1950 in Eberswalde geboren, lebt seit 1976 in Halle und ist dort seit 1986 als freiberuflicher Schriftsteller tätig. Neben seinen Kinder- und Jugendbüchern sowie Erzählungen und Essays hat sich Wilhelm Bartsch insbesondere durch sein lyrisches Schaffen einen Namen gemacht. Seine wichtigsten Gedichtbände sind: "Übungen im Joch" (1986) und "Gen Ginnungagap" (1994). Zuletzt erschien von ihm in der Lyrikedition 2000 "Gnadenworte Eiszeitwerften" mit einem Nachwort von Sarah Kirsch.

Er war mehrmals Stipendiat, u.a. in Wiepersdorf, Amsterdam und in den USA.

Für sein literarisches Schaffen wurde er 1987 mit dem Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau und im Jahr 2000 mit dem Walter-Bauer-Preis der Städte Merseburg und Leuna geehrt.

Das Land Sachsen-Anhalt verleiht seit 1996 einen Literaturpreis. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Er wechselt jährlich als Friedrich-Nietzsche-Preis, Wilhelm-Müller-Preis und Förderpreis für den literarischen Nachwuchs. Der Literaturpreis wird auf der Grundlage von Vorschlägen einer Jury verliehen.

Als Wilhelm-Müller-Preis wird der Literaturpreis des Landes Sachsen-Anhalt in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Bisherige Preisträger waren Karl Mickel (1997), Richard Pietraß (1999), Wolfgang Kirsch (2001), Wolfgang Büscher (2003) und Thomas Rosenlöcher (2004).


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