Wirtschaftsminister Austermann sagt Förderung der Toscana-Therme zu:

Kräftiger Aufwind für den ehemaligen Bundeswehr-Standort Schleswig: Wirtschaftsminister Dietrich Austermann hat heute (30. Mai) für die geplante "Toscana-Therme" an der Schlei eine Förderung in Höhe von 70 Prozent in Aussicht gestellt und damit den Weg für das rund 14 Millionen Euro teure Tourismus-Projekt geebnet.

30.05.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

"Die Investoren haben ein durchdachtes Konzept vorgelegt, das unsere anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Einbettung der Therme in die Wellness-Landschaft im Kreis Schleswig-Flensburg ausräumt und das vorhandene Angebot gut abrundet", sagte Austermann nach einem Treffen mit Vertretern der Investoren-Gesellschaft, dem Schleswiger Bürgermeister und dem örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten. Für die Stadt Schleswig sei das Projekt ein wichtiger Wachstums-Impuls und für das ehemalige Kasernengelände "Auf der Freiheit" ein Kristallisationspunkt für eine städtebauliche Entwicklung, so der Minister.

Voraussetzung für die 70-Prozent-Förderung ist nach den Worten Austermanns eine verbindliche Zusicherung der Investoren für sämtliche geplanten Projekte auf dem Gelände wie beispielsweise den Bau eines Hotels und eines Ferienhausgebietes. Darüber hinaus sei der Nachweis zu erbringen, dass Eigenanteil und Folgekosten des Bades auch im Falle eines Scheiterns der Investoren von der Kommune getragen werden können. Austermann: "Es muss zudem sichergestellt werden, dass es zu keiner Angebots-Überschneidung mit der Förderland-Therme in Glücksburg kommt."

Die Kosten für das Gesamtprojekt auf dem ehemaligen Schleswiger Bundeswehr-Gelände belaufen sich auf rund 19 Millionen Euro. Darin enthalten sind 14 Millionen Euro für die Therme selbst sowie rund fünf Millionen Euro für ein integriertes Sport-Bad, das vom Land nicht bezuschusst wird. Der Förder-Anteil in Höhe von rund von 9,8 Millionen Euro für die Therme wird aus Mitteln der EU und des Landes bestritten.


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