Wissenschaftsministerin nimmt Zukunftswünsche entgegen

"Sachsen hält gute, sogar sehr gute Ausbildungs- und Studienplätze für junge Menschen bereit. Gerade in vielen technischen Berufen werden qualifiziert ausgebildete junge Menschen, insbesondere Mädchen, dringend gebraucht", sagte Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange im Vorfeld der Mädchenkulturtage "Girls Culture" die heute in Leipzig eröffnet werden.

09.11.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Trotz vielfältiger Projekte zur Frauenförderung, gezielter Werbung für die technischen Fächer am "Girls` Day" und am "Tag der offenen Tür" in den Hochschulen, den Forschungseinrichtungen und in den Unternehmen, scheine es aber nach wie vor schwierig junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. "Es gibt noch viel zu tun damit die Familie, die Bildungseinrichtungen und auch die Arbeitgeber endlich umdenken und technisch-naturwissenschaftliche Berufe für Frauen attraktiver werden."

Die ersten sächsischen Mädchenkulturtage sollen dazu beitragen über ein kulturelles Bildungsangebot die Auseinandersetzung mit der Gestaltung der eigenen Zukunft zu wagen. Eröffnet werden die Mädchenkulturtage heute um 17 Uhr im Stadtgeschichtlichen Museum im Alten Rathaus in Leipzig. Zwei Tage lang haben Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren dann Gelegenheit in verschiedenen Workshops "coole" Berufe kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange wird bei der Abschlussveranstaltung am Samstag ab 16 Uhr 30 die Zukunftswünsche der Mädchen entgegennehmen, die im Rahmen einer Zukunftswerkstatt gesammelt wurden.

Veranstalter der 1. landesweiten Mädchenkulturtage ist die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V. (LAG), eine Fach- und Koordinierungsstelle für Mädchenarbeit und Mädchenpolitik. Ziel ist es, die Belange von Mädchen und jungen Frauen sichtbar zu machen und in Entscheidungsprozessen der Jugendhilfe und weiterer gesellschaftlicher Bereiche verbindlich einzubringen. http://www.girls-culture.de


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