Wissenschaftsministerium fördert Aufbau eines Netzwerks zur Forschung im Bereich Intralogistik mit insgesamt 1,2 Mio. Euro

Dr. Dietrich Birk, der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, hat heute vor Pressevertretern auf die Bedeutung der Intralogistik als Schlüsseltechnologie für die wirtschaftliche Entwicklung Baden-Württembergs hingewiesen. Im Gegensatz zur Logistik erforscht und entwickelt die Intralogistik Prozesse, Systeme und Technologien zur Bewältigung und Verbesserung des Flusses an Material und Information innerhalb eines Unternehmens.

17.12.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Baden-Württemberg nimmt in der Intralogistik bundesweit eine Führungsposition ein. Das ´Intralogistik-Netzwerk in Baden-Württemberg e.V.´ wird dazu beitragen, diesen Kompetenzvorsprung im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter auszubauen. Knapp zwei Prozent aller Beschäftigten im Land arbeiten in diesem wichtigen Wachstumsmarkt. Durch Innovationen kann gerade in dieser Branche schnell viel erreicht werden", sagte Birk am 17. Dezember in Stuttgart.

800 Unternehmen und 200 wissenschaftliche Einrichtungen befassen sich in Baden-Württemberg mit dem Thema Intralogisik. Der größte Teil der Betriebe sind kleine und mittlere Unternehmen, bei den wissenschaftlichen Einrichtungen sind insbesondere die Universitäten Karlsruhe und Stuttgart sowie weitere Hochschulen zu nennen. In dem Intralogistik-Netzwerk sollen die Kompetenzen aus Wissenschaft und Wirtschaft gebündelt werden.

Birk: "Das Land hat zur Unterstützung der Forschung für die nächsten drei Jahre insgesamt rund 1,2 Millionen Euro bereit gestellt." Die beteiligten Unternehmen stellen nach den Worten des Staatssekretärs mindestens den selben Betrag zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen so neue Innovationen entstehen und schnell Eingang in die Unternehmen finden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und weiter zu steigern.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst wird gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft den Aufbau des Intralogistik-Netzwerks und von drei weiteren Kooperationsprojekten fördern. Voraussetzung für die Förderung durch das Land war, dass sich die Wirtschaft an mindestens 50 Prozent der Projektkosten beteiligt. Dieser Anteil wurde von der Wirtschaft stark überschritten.


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